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Presse 2014

„Hardcore-Rallye mit Newcomer-Co-Pilotin“

Friedl -Tolles Schottererlebnis in Veszprem mit dem Historic Escort unter dem Thema „Nachwuchsförderung“

Nachdem ich bei der Waldviertel-Rallye verletzungsbedingt nicht antreten konnte, heuer aber mit unserem zwischenzeitig schon standfesten Historic-Escort noch bei einer Rallye starten wollte, wählte ich kurzfristig als Ersatz die Mikulas- Rallye in Ungarn (Raum Veszprem, 78 SP-km und gesamt 274 km). Diese harte Schotter-Rallye hat bereits „Kultstatus“ innerhalb des MCL 68, weshalb dieses Vorhaben auch noch 4 weitere motivierte Teams des Clubs teilten. Leider standen sowohl der Stamm Co-Pilot als auch das bewährte Serviceteam beruflich verhindert nicht für mich zur Verfügung und musste daher eine neue Lösung finden.

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Unter dem Thema „Nachwuchsförderung“ entschied ich mich für eine Newcomerin als Co-Pilotin: Lisa Kreuzer, die gerade erst dem Schulstress entkommene Tochter von „Jo“ Josef Kreuzer, der nicht nur in den 80iger und 90iger Jahren mit Escorts und Mantas in Ungarn, Griechenland, Zypern usw. über Schotterpisten driftete, sondern auch über 15 Jahre engagierter Präsident des MCL 68 und nebenbei noch oft „Rallyeschrauber“ war, hat offenbar seine „Rallye-Gene“ an die Tochter weitergegeben, denn sie ist total rallyebegeistert. Für Ihre Premiere stellte sich Jo auch als einer der Service-Männer zur Verfügung, was auch Fritz Steiner, der in den 90er Jahren in meiner erfolgreichen VW-Golf Zeit Chefmechaniker war, zu einem Comeback motivierte. Somit war das legendäre Service-Duo wieder komplett und so wurde die Rallye zu einem „Revival der besonderen Art“.

Für die Vorbereitung ihres ersten Starts als Co-Pilotin investierten wir gemeinsam viel Zeit  in „Schrieb-Training“, Zeitkartenhandhabung, etc. Da Lisa bereits in einer anderen Speed-Sportart, nämlich als Mountain-Bike-Downhill-Racerin erfolgreich unterwegs ist, weiß sie auch genau was es heißt, sich auf einen Wettkampf ernsthaft vorzubereiten und tat das wirklich sehr gewissenhaft, da sie Ihren ersten Start im Cockpit kaum erwarten konnte.

Strömender Regen sowohl am Besichtigungs- als auch am Morgen des Rallyetags ließ uns alle ahnen, dass das eine Schlammschlacht und ein sportlicher Überlebenskampf wird!

Die erste Sonderprüfung war zum „herantasten an die Bedingungen“ und zum gegenseitigen eingewöhnen auf die Streckenansage von Lisa gedacht. Auf SP 2 lief es durch 2 Verbremser auf dem extrem rutschigen Boden noch nicht nach Wunsch. Aber ab SP 3 „Kislöter“ (über 21 km) kamen wir so richtig in Fahrt - Fun pur – und die Sonderprüfungszeiten waren schlagartig wesentlich besser. Leichte Probleme mit der Hinterachse bzw mit dem Antriebsstrang störten Gott sei Dank nicht viel. Anstatt der sonst in Veszprem üblichen einen Wasserdurchfahrt waren heuer 7 bis 10 „Wasserlöcher“ zu umschiffen, was viele andere Teilnehmer mit „abgesoffenen“ Motoren „stranden“ oder sogar „abfliegen“ ließ. Im Mittelteil der Rallye waren wir schon teilweise schneller als die voll motivierten Volvo-Teams und auf der letzten Sonderprüfung erreichten wir sogar eine 32. Gesamtzeit und waren damit bereits um einiges schneller unterwegs als das bekannte österreichische Porscheteam. Ziel erreicht und alle waren total happy!!

Ein 37. Gesamtplatz bei nur 51 Teams von 96 Startern (Ausfallsquote fast 50 %!) im Ziel war ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis!

Großes Lob an die Co-Pilotin Lisa – sie hat Ihre Premiere absolut bravurös gemeistert und war von Anfang bis zum Ende immer voll konzentriert. Das verdient bei dieser schweren Schotter-Rallye und noch dazu im Ausland, wo es immer wieder organisatorische Überraschungen geben kann, schon besondere Anerkennung! Lisa selbst war ebenfalls total begeistert über ihre Premiere im Rallye-Auto und besonders die Kuppen haben es ihr durch ihr Mountain-Bike-Racen angetan: „die waren einfach der absolute Hammer!“

Danke auch an das Service-Duo, das wieder Erinnerungen an wie vor 25 Jahren wach werden lies. Im Kreise von allen 5 MCL Teams inkl. Anhang, Fans, Mechaniker und Freunde (somit insgesamt ca. 55 MCLer ) feierten wir noch einen legendären Abschluss-Abend im Hotel am Plattensee. 

Text und Fotos: Eugen Friedl 

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Mikulas Rallye 2014

Ein Ereignis für die Geschichtsbücher

Eine Vorschau der besonderen Art über Enthusiasmus, Freunde, Zusammenhalt, Premieren sowie sentimentale Comebacks

Fast ist man versucht von Tränen der Rührung im Vorfeld der diesjährigen Mikulas Rallye zu schreiben.

Schwer ist dem geneigten Leser verständlich zu machen, was der traditionelle Saisonabschluss bei der Mikulas Rallye 2014 heuer für den Club bedeutet.

Doch der Reihe nach:

Die Begeisterung und das Leuchten in den Augen der Teilnehmer des MCL 68 beim Erzählen über die letztjährige Ausgabe lies nicht nur bei den Aktiven, sondern auch bei zahlreichen Fans und Freunden die Neugierde ins Unermessliche steigen und so kommt es, dass heuer fünf Rallyeteams von rund 55 (!) mitreisenden Clubkollegen, Freunde und Familienangehörigen begleitet werden.

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Zu den Stammgästen der Rallye zählen Will Polesznig / Peter „Pezl“ Stark im Porsche 911 und GP Racing Mastermind Georg Gschwandner / Manfred Cerny im Volvo 740.

Die Volvoflotte wird durch Andreas Schmiedberger / Karin Cerny, sowie Jürgen Hell-Mühlberger / Benjamin Manz ergänzt!

Jürgen Mühlberger (ja der Bruder von Roman, welcher das „Hello Kitty Evo Geschwür“ zuletzt sehr erfolgreich durch den waldviertlerischen Forst prügelte…), erwarb zu Saisonbeginn einen Volvo 240 Turbo aus dem Hause GP Racing und hat quasi mit dem Kaufvertrag die Blankonennung für das Schotterfunhighlight des Jahres mitunterschrieben(…)

Der Geist des MCL68, der unbeschreibliche Zusammenhalt, die Geschichten und Gschichtl’n, die Abenteuer und Erfolge, das Improvisieren im waldviertlerischen Schlamm, unter der sengenden Sonne von Zypern oder auf den Wiesen Neuseelands, all das wird von Generation zur Generation im Club weitererzählt und auch spirituell weiter vermittelt!

Aber eine Sensation die wohl alle bisherigen Versuche den Geist und das Abenteuer des Traditionsclub MCL68 den nächsten Generationen weiter zu vermitteln ad absurdum erscheinen lässt, ist dem fünften Fahre des Clubs bei der diesjährige Mikulas Rallye Eugen Friedl gelungen.

Eugen Friedl, in den1990er Jahre international äußerst erfolgreich mit einem VW Golf II unterwegs, hat seinen damaligen Chefmechaniker Fritz Steiner zu einem Comeback überredet.

Als weiteren Servicemann konnte er zumindest kurzfristig Josef „Joe“ Kreuzer ebenso aus der Rallyepension locken.

Joe ist den etwas reiferen Rallyesemestern („älteren“ würde sicher zensuriert werden…) ein Begriff!

Der MCL 68 Präsident der 80er & 90er Jahre, pilotierte unter anderem einen Opel Manta, in den seligen Chalkidike Rallyezeiten und setze einmal nahtlos an die Chalkidike Rallye als Weiterreise zur Zypern Rallye an, quasi zum Drüberstreuen(…)

In einer Zeit Herrschaften wo Rallyes noch Rallyes waren, fernab von logistischen Hilfsmitteln, wie Internet, Handys, klinischen Serviceplätzen, der EU oder anderen Verweichlichungen der Materie Rallye.

Der nunmehr 57-jährige Besitzer eines Fahrradgeschäfts in Bad Vöslau, hätte sich damals wohl kaum träumen lassen, eines Tages seine 19-jährigeTochter Lisa zu ihrer Rallyepremiere nach Ungarn zu begleiten.

Eugen Friedl stellt sich und die Mikulas Rallye in den Dienst der guten Sache und leistet den Bildungsauftrag des MCL 68 zur Einschulung neuer Rallyeinteressierten folge.

Wer Eugen Friedl kennt, weiß wie ernst er auch an diese Sache herangehen wird.

 

Vorschusslorbeeren streute er seiner jungen Beifahrerin bereits mächtigst, in dem er lobend ihren Ernst und ihren Enthusiasmus in der Vorbereitungsphase für diese Rallye hervorhob.

Die 19-jährige Mountainbikedownhillspezialisten, eröffnet quasi eine weitere Generation in der unendlichen Geschichte des MCL68.

Logieren wird der ganze MCL 68 Rallyetross in einem Thermenhotel am Balaton, diese Annehmlichkeit haben sich auch die mitgereisten Frauen und Kinder zum Saisonabschluss mehr als verdient.

Mit einer kleinen Ausnahme sind hier dank der Präsenz von Joe Kreuzer, Peter Stark, Andy Steuer und Georg Gschwandner die Präsidenten der letzten vier Jahrzehnte des Clubs vor Ort, auch dieser Umstand wird in die dicken Geschichtsbücher des MCL68 ein Kapitel finden!

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Michi Böhm am Podium

Wie schon in den vergangenen Jahren lud Erich Petrakovits am Sonntag den 16. November die besten Ralle und Rallyecrossfahrer nach Greinbach zum  Race of Austrian Champions. Dabei machten die Vertreter der Spezies Rallye den Großteil der Teilneherm aus. Michael Böhm, frischgebackener Rallyestaatsmeister der Division II, startete mit seinem Suzuki Swift S1600 in der Klasse 2WD und konnte die Vorläufe am Vormittag für sich entscheiden. Dabei verwies er seinen Markenkollenen und Teamchef Max Zellhofer auf Platz zwei. Dahinter Kris Rosenberger auf einem KTM X-Bow und Wolfgang Rehberger, ebenfalls auf einem Suzuki  Swift S1600 aus dem Hause Zellhofer- ZMRacing. Mehr…

Im Halbfinale scheiterten Wolfgang Rehberger  Kris Rosenberger und Michael Böhm konnte sich  wieder gegen Max Zellhofer durchsetzten, setzte auch gleich wieder die Bestzeit in der 2WD Wertung.Das Finale hieß dann Böhm gegen Rosenberger, wobei man anmerken muß, dass Rosenberger in einemKTM X-Bow Sportwagen saß der lediglich 800 Kilogramm auf die Waage bringt, der Suzuki von Böhm hingegen 1.100 Kilogramm wiegt. Auch von der Leistungen her ist der KTM X-Bow  twas stärker. Trotzdem konnte Michi Böhm im ersten Durchgang einen Vorsprung von 17 Hundertstel Sekunden auf Rosenberger herausfahren. Im zweiten Umlauf, ein kleiner Konzentrationsfahler Böhm´s beim Start und schon war Rosenberger knapp vorn. Mit einem hauchdünnen Vorsprung lag dann Rosenberger im Ziel voran und sicherte sich den Sieg in der Wertung „Rallye 2WD“. Die Wertung der Kategorie „Rallye 4WD“ gewann übrigens Hermann Neubauer im ZMRacing Ford Fiesta S 2000.

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Aus Spaß an der Freud für die Leut‘

Waldviertel Rallye 2014

Georg Gschwandner / Manfred Cerny Volvo 740

Aus Spaß an der Freud für die Leut‘

Es gibt sie diese penibel geputzten R5 und S2000 Boliden, die mit Donnerhall durch den waldvierlterischen Forst schossen und sich gegebenenfalls auch wegschossen, weit hinein in das Unterholz, was bei Fahrer und Teams in der Regel nicht nur physisches Kopfweh auslöst…

Mit wesentlich weniger Budget aber auch wesentlich weniger Leistung, lässt sich jedoch nicht minder spektakulär ein Volvo bewegen.

Mit dem Bewusstsein leistungstechnisch sich ohnedies nur mit seinesgleichen messen zu können, ist man bemüht den Fans des schwedischen Schwermetalls eine gute Show zu bieten.

Georg Gschwandner einer der Vorreiter in Sachen Rallyevolvos in Österreich, hält bis auf ein kurzes Intermezzo nun schon acht Jahre den schwedischen Heckschleudern die Treue.

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Gschwandner:“ da wir nur gegen uns selbst fahren, können wir dem Publikum eine dementsprechende Show bieten, der Volvo ist ja quasi dafür prädestiniert quer ums Eck zu kommen.

Der zweite Tag der diesjährigen Waldviertel Rallye war dafür wieder bestens geeignet.“

Tatsächlich waren, als es noch Schotterrallyes wie Triestingtal oder Harrach gab, in den Glanzzeiten rund 20 Volvos am Start.

Heuer im Waldviertel standen für beide Tage sechs Volvos auf der Nennliste.

Auch unter den fast schon professionellen Videofilmern und Fotografen haben die Volvos schon eine große Fangemeinde.

Gschwandner: “ In meiner kurzen Fiesta Zeit, gewannen wir die Klasse und wurden 16. Gesamt, in den Tagen darauf fand man im Internet rund 15 Bilder, fahren wir mit dem Volvo sind wir im Klassement irgendwo und gibt es ca. 150 Bilder von uns.“

Für nächstes Jahr plant Gschwandner der neben dem Rallyefahren als Betreiber der GP Racing GmbH, ja heuer auch den Volvo Stock Cup zur einer fixen Größe empor hob, vermehrt Starts in der historischen Abteilung der österreichischen Rallyeszene.

Gschwandner:“ Schön wäre es die ganze Saison bestreiten zu können, wir fahren zwar nicht um Gesamtsonderprüfungsbestzeiten oder ähnliches, aber vielleicht findet sich ja ein Sponsor oder Gönner, welcher erkennt, dass die Volvos richtig bewegt sehr viel Sympathie und daher Werbewirksamkeit bei den Zuschauern einbringen und in der Relation nicht allzu viel Budget benötigen.“

Gschwandner verfügt hierfür über verschiedenste schwedische Einsatzgeräte, für Schotter kommt der Volvo 740 zum Einsatz, für reine Asphaltrallye der motorisch stärkerer Volvo 240 Turbo.

Befragt warum es denn unbedingt ein Volvo sein muss und ob man nicht auch schon einmal über das Anmieten eines anderen Fahrzeuges nachgedacht hat, antwortet Gschwandner wie aus der Pistole geschossen mit einem klaren Nein um dann fortzufahren:“

Ich bewundere aufrichtig jeden privaten Hobbyfahrer, der sehr sehr viel Geld aufbringt um sich den Rallyesport in Österreich leisten zu können.

Möchte aber nicht mit ihm tauschen, wenn das Gerät einmal massiv verformt ist, oder einen technischen Organversagen erliegt!“

In übrigen besitzt die GP Racing neben Stock Car Volvos auch Rallyevolvos zum Vermieten um günstiges Geld und wenn man sich sowie in der Hochkonjunktur des österreichischen Volvo Cups mit 15 anderen Kollegen matcht, dann matchen sich eben auch 15 Volvos untereinander über die Kaiserau und ähnliches!

Wir fahren aus Spaß an der Freud für die Leut und der Zuspruch der Fans, gibt uns zu 1000% recht.

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. . . und am Ende stand wieder der Titel

Nach dem Sieg im Waldviertel dürfen sich Michael Böhm und

Katrin Becker neuerlich Rallye-Champions nennen

Normalerweise beginnt eine gute Geschichte mit einem guten Titel. Im Fall der Rallye-Story des Jahres 2014 über das Suzuki-Duo Michael Böhm und Katrin Becker ist es umgekehrt. Denn hier folgt der Titel erst zum Schluss. Erst nach der dieswöchigen finalen Waldviertel-Rallye steht nämlich auch die erfolgreiche Verteidigung des rotweißroten Championats in der Division II fest.

Für Michael Böhm erfüllte sich der Traum vom zweiten Meisterstreich in Folge bereits mit dem Ausfall seines Konkurrenten Kristof Klausz am ersten Tag der Rallye. Dass der 40-jährige Niederösterreicher dann mit einem Waldviertel-Sieg in der Division II auch noch Katrin Becker zu ihrem dritten Copiloten-Titel in Serie verhalf, war nicht nur ein Bekenntnis zu perfekter Zusammenarbeit in einem guten Auto, sondern auch ein genialer Schlusspunkt hinter einer kongenialen Erfolgsnovelle.

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Ausgerechnet in ihrer 125. Rallye, die die Deutsche von 2001 bis heute absolvierte, holte Katrin Becker den österreichischen Titel-Hattrick. Die fesche Blondine strahlte: „Ich bin überglücklich. Dieser Titel ist hart erarbeitet. Ich habe heuer sehr viel dafür investiert und einige private Aufträge abgesagt.“

Michael Böhm ist natürlich ebenso happy angesichts der tollen Performance in Grafenegg. „Doppel-Staatsmeister - das hört sich schon sehr gut an und ist natürlich ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Ich hätte den Meistertitel zwar gerne im direkten Duell auf der Strecke geholt, aber so ist es mir auch recht“, meinte er zum Defekt-Pech seines ungarischen Gegners. „Auch ich war heuer nicht oft vom Glück begleitet, und sowas gehört halt zum Rallyesport dazu. Aber andererseits war ich, wenn wir beide im Bewerb waren, heuer bei jeder Rallye schneller als er. Mein Dank gilt allen Mithelfern vom Motorsport-Zellhofer-Team über meinen Onkel und Förderer Christian Böhm bis zu allen meinen Sponsoren.“

Teamchef Max Zellhofer zitterte in der Serviczone mit: „Ich war nervöser als die zwei im Auto. Das ist ein toller Erfolg für Zellhofer Motorsport und Suzuki Austria. Dass wir nach meinem Erfolg 2012 und Michaels Titel 2013 nun schon wieder die Meisterschaft geholt haben, ist ein unglaublicher Beweis für unsere hohe Qualität!“

Division II bei der Rallye Waldviertel:  1. Michael Böhm/Katrin Becker, Suzuzki 1600, 1:59:18,0 Std. 2. Daniel Wollinger/Bernhard Holzer, Opel Adam +3,44,4 Min. 3. Andreas Kainer/Elke Aigner, Opel Corsa+5,38,7 Min.

Endstand 2014: 1. Böhm/Becker 111 Punkte, 2. Klaus (Ung) 84, 3. Wollinger  83.

Sportpressedienst

Armin Holenia u. Wolfgang Nowak

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Allerheiligen

Zur Allerheiligenzeit erinnern wir uns auch an unsere viel zu früh verstorbenen Clubmitglieder und Freunde
 
Jutta Gebert, Karl Hösl und Rudolf "Brandi" Brandstätter

Waldviertel-Rallye: Spaß an der Freude und Kampf ums Podest

Unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen bestreiten die beiden Besatzungen des Wr. Neustädter Peugeot Tasch-Rallye-Teams am kommenden Wochenende das Finale zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft mit Start vor dem Schloß Grafenegg und dem Ziel in Krems. Während für Alfred Leitner und Jasmin Noll nach dem endgültigen Titelgewinn im Pokal für seriennahe Fahrzeuge bis zwei Liter Hubraum der sprichwörtliche Spaß an der Freud' im Vordergrund steht, kämpfen Teamchef Alois Handler und sein Copilot Andreas Scherz noch um Platz 3 in der Staatsmeisterschaft für 2wd-Fahrzeuge.

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Alfred Leitner konnte sich mit Veröffentlichung der Nennliste der Waldviertel-Rallye endgültig zurücklehnen. Wie erwartet hatte sein einziger möglicher Titelkonkurrent keine Nennung mehr abgegeben, damit war der größte Erfolg seiner Karriere endgültig Wirklichkeit geworden. "Wenn man so lange in diesem 'Zirkus' dabei ist, dann freut einen ein Titelgewinn wirklich sehr. Die Saison war ja wirklich nicht einfach mit den technischen Problemen, die ich gelegentlich hatte. Und in Liezen habe ich mir fast selbst noch ein Bein gestellt. Ich muss immer noch den Kopf schütteln, wenn ich daran zurück denke." Zum Saisonabschluss gibt's auch noch mehrere Konkurrenten, ein bunter Markenmix: ein seltener Alfa Romeo 147 aus Tschechien, ein junger Lokalmatador in einem Renault Clio und zwei Suzuki Swift Sport, einer aus Wien, einer aus dem oberen Waldviertel. Jeden dieser vier kann der gebürtige Obersteirer aus der Alpl-Region durchaus besiegen, was eine ideale Abrundung eines Erfolgsjahres wäre.

Für Alois Handler sieht die Rechnung für die Fahrt auf Platz 3 in der 2wd-Staatsmeisterschaft nur auf den ersten Blick kompliziert aus. Brutto liegt er fünf Punkte vor seinem Konkurrenten und Opel Österreich-Werksfahrer Daniel Wollinger, netto allerdings einen Punkt hinter ihm. Damit ist es ganz einfach: Wer vor dem anderen ins Ziel kommt komplettiert das Stockerl der ersten Drei. "Theoretisch hat noch jemand eine Chance auf diesen dritten Platz. Aber der müßte Zweiter in der 2wd-Wertung werden und Daniel und ich ausfallen. Das grenzt dann schon an Spekulation auf die man sich gar nicht erst einlassen sollte", so Handler. "Auf dem Papier sind unsere Chancen sicher kleiner als die unseres Kollegen. Womit wir aber punkten können ist die Zuverlässigkeit meines Peugeot 207 und vielleicht meine größere Konstanz. Da die letzte Sonderprüfung am Samstag Nachmittag sehr lang ist, wird sich sicher erst dort alles endgültig entscheiden."

Am Freitag, 7.11.2014, stehen vier Asphalt- und zwei Show-Prüfungen auf dem Nordring unweit von Horn auf dem Programm, gefolgt von sieben Schotterprüfungen am Samstag, 8.11.2014. Zieleinlauf ist vor den Österreich-Hallen in Krems um 17:15 Uhr.

Werner Schneider

Pressebetreuung

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Showdown im Waldviertel

Michael Böhm kann nächste Woche beim Rallye-Finale in Grafenegg seinen Staatsmeistertitel in der Division II verteidigen. Auch Copilotin Katrin Becker hat noch Chancen auf ihr drittes Championat in Folge

Hochmotiviert und tipkonzentriert – so kommt der Niederösterreicher Michael  Böhm zum Showdown um den Rallye-Staatsmeistertitel in der Division II nach Grafenegg, dem Ausgangspunkt der Rallye Waldviertel, die am 7./8. November stattfindet. Die Meisterrechnung ist relativ einfach. Bringt Böhm seinen Suzuki Swift 1600 vor seinem schärfsten Konkurrenten, dem Ungarn Kristof Klausz ins Ziel, dann hat er seinen Titel verteidigt. Doch selbst bei einem Sieg des Ungarn – es wäre sein erster in dieser Saison – benötigt Michael Böhm „nur“ zehn Punkte, um wieder feiern zu können. Diese wären mit einem sechsten Platz in der Division II erreicht. Der Niederösterreicher bleibt cool: „Ich habe natürlich den Druck, ins Ziel kommen zu müssen, wenn Klausz dieses auch erreicht, aber damit kann ich umgehen. Druck macht mich noch besser. Im Vorjahr war die Situation ähnlich, und wir haben das auch gemeistert.“

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Vom Umfeld her ist jedenfalls alles im grünen Bereich. Böhm: „Das Team von Zellhofer Motorsport hat alles getan, um optimal vorbereitet ins Rennen zu gehen. Mein Onkel Christian hat sogar neue WM-Schotterreifen von Michelin Frankreich organisiert. Jetzt heißt es mit Hirn und Herz zu agieren. Die Sonderprüfungen sind mir bekannt. Schließlich bin ich schon oft genug im Waldviertel gefahren. Außerdem muss ich aber auch auf Katrin Becker schauen.“ Für die deutsche Copilotin von Michael Böhm ist die Mission Titelverteidigung – es wäre der dritte in Folge – ungleich schwieriger, wenn auch nicht unmöglich. Durch ihr berufsbedingtes Fehlen im Schneebergland fehlen ihr wichtige Punkte auf die vor ihr platzierten Balasz Kecskemeti (Co von Klausz) und Andreas Scherz (Co von Alois Handler). Um der feschen Blondine neuerlich zu Beifahrer-Meisterehren verhelfen zu können, müsste Böhm im Waldviertel wohl gewinnen. Und selbst dann dürfte das heuer so konstante Duo Klausz/Kescemeti nicht allzu knapp hinter dem Suzuki-Duo liegen.

 

Stand in der Meisterschaft der Division II vor dem letzten Lauf im Waldviertel:


  1. Michael Böhm 88 Punkte
  2. Kristof Klausz (Ung) 84 Punkte (abz. 9 Punkte Streichresultat)
  3. Daniel Wollinger 64 Punkte.

Copiloten, Stand in der Division II vor dem letzten Lauf im Waldviertel:

  1. Balasz Kecskemeti (Ung) 85 Punkte (abz. 10 Punkte Streichresultat)
  2. Andreas Scherz 70
  3. Katrin Becker 68
  4. Bernhard Holzer 64 Punkte.
foto: a. boehm
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MCL 68 – bester Rallyeclub 2014 - mit Großaufgebot zu den Final Rallyedays

Auch heuer findet man den Traditionsverein Motorsportclub Leobersorf -  MCL 68 wieder ganz oben auf der OSK – Ehrentafel.

In der wirtschaftlichen nicht gerade rosigen Rallyezeit ist man stolz darauf, ausnahmslos bei jeder österreichischen Rallye im Jahre 2014 vertreten gewesen zu sein.

Die Highlights dabei waren mit Sicherheit die Schneerosenrallye mit sieben Teams unter der Bewerbung des MCL 68, sowie die bevorstehende Waldviertel Rallye.

Final Rallydays im Waldviertel werden zur Riesenparty des MCL 68

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Obwohl der MCL 68 bereits vor der Waldviertel Rallye als Sieger feststeht, reist man mit einem rekordverdächtigen Großaufgebot von acht Fahrzeugen an.

Mit Michael Böhm, Alois Handler und Alfred Leitner sind noch drei Piloten im Kampf um Titelplätze involviert.

Weiters reist mit Andreas Schmiedberger / Karin Cerny, Markus Kroneder /H. Zehetbauer, Martin Schenk/ Jenny Hofstädter sowie Georg Gschwandner / Manfred Cerny eine Delegation von vier Volvos unter der Flagge des MCL 68 an.

Last but not least, stellt sich der inoffizielle Rekordstarter der Waldviertel Rallye Ewald Gartner zum x-ten Mal der Herausforderung der Rallye mit Kultstatus.

Freilich werden die Aktiven des Clubs durch viele Freunde und Familienmitglieder vor Ort unterstützt, umso traditionellerweise den Spirit des seit 1968 bestehenden Club Rechnung zu tragen.

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Otto Lehr ist Stock - Car Champion

Vor einer Rekordzuschauerkulisse auf der Natschbacher Sandbahn machten es Otto Lehr und Georg Gschwandner spannend bis zum Schluss: Erst im Final-Rennen konnte sich Otto Lehr zum ersten GP Racing Volvo Stock Cup-Champion krönen.

Die Spannung im Kampf um den Meistertitel im GP Racing Volvo Stock Cup blieb bis zum Final-Rennen aufrecht – vor einer Rekord-Zuschauerkulisse wurde quasi bis zur letzten Runde um den Titel gekämpft. Der „rasende Fotograf“ Otto Lehr musste im zweiten Vorlauf einen Reifenschaden hinnehmen, im dritten Lauf kam er über Platz fünf nicht hinaus, zugleich gewann sein Kontrahent im Titelkampf, Volvo Stock Cup-Mastermind Georg Gschwandner diesen dritten Vorlauf. Text (Noir Trawnicek) Bilder (Walter Vogler)

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Vor dem letzten Rennen lagen nur fünf Punkte zwischen den beiden – doch Lehr konnte im Finale richtig aufdrehen, ließ sich auch von einer Attacke des hinter ihm fahrenden Rallyepiloten Norbert Tomaschek nicht irritieren und fuhr mit einem erneuten „Patschen“ als Rennsieger und Volvo Stock Cup-Champion über die Ziellinie.

Ein erleichterter Otto Lehr jubelte: „Vom Schnupperlehrling zum Zauberlehrling. Nach dem Reifenschaden hatte ich vor dem Final-Rennen lediglich fünf Punkte Vorsprung auf Georg Gschwandner. Im Finale startete ich aus der zweiten Reihe innen – ich kam gut weg, konnte sofort an Noir vorbeiziehen, später war mein Verfolger Norbert Tomaschek dann etwas zu forsch und ich hatte gleich wieder einen ‚Patschen‘. Aber ich konnte den Sieg ins Ziel retten, gesamt wurde ich heute Dritter, aber wir haben den Meistertitel errungen und nur das zählt.“

„Stolz auf die Vermehrung 2015“

Im kommenden Jahr möchte Lehr „den Titel verteidigen“. Dann wird er sich in einem doppelt so starken Feld behaupten müssen – denn für 2015 haben sich schon jetzt rund 14 „Elche“ angekündigt.

GP Racing Volvo Stock Cup-Mastermind Georg Gschwandner kann daher auch als Vizemeister eine positive Jahresbilanz ziehen: „Wir sind sehr froh, dass es so gut ausgegangen ist – ich freue mich darüber, dass unser Kunde gewonnen hat und habe mit dem Vizemeistertitel kein Problem. Ich bin dafür sehr stolz darauf, dass wir uns im nächsten Jahr um hundert Prozent vermehren. Ich werde auch bei der Organisation des Stockcar Racing Cups vorsprechen, dass wir im kommenden Jahr gleich behandelt werden wie die Saloon Cars, denn verdient hätten wir uns das schon.“

Gschwandner fügt hinzu: „Ich hoffe auch für 2015 einige Sponsoren für unseren GP Racing Volvo Stock Cup zu finden, um das Service für die Aktiven weiter ausbauen zu können - nicht zuletzt wegen der großen Sympathie, welche wir durch unseren fairen ausgeglichenen Wettkampf bei den Fans haben, wäre unser Cup ein attraktiver Werbeträger für Sponsoren und Partner!"

Kampf um den dritten Jahresrang

Spannung bis zum Schluss gab es auch im Duell um den dritten Meisterschaftsrang – dieses spitzte sich zwischen Friedrich Hemmelmeyer und Norbert Tomaschek zu: Zwar konnte Tomaschek, sonst als Pilot einer historischen Alfa Giulia auf den Rallyepisten unterwegs, den Tagessieg feiern, doch ein stark fahrender Hemmelmeyer konnte mit dem Sieg im ersten Vorlauf und dem zweiten Tagesrang den dritten Platz im Cup erringen, mit einem einzigen Punkt Vorsprung. Schon vor dem Finale zeigte sich Hemmelmeyer motiviert bis in die Fingerspitzen: „Im nächsten Jahr möchte ich den Titel holen!“

Ein gutes Debüt lieferte „Rookie“ Christoph Woisetschläger, der im zweiten Vorlauf Platz drei belegen konnte, in der Tageswertung wurde er hinter Tomaschek, Hemmelmeyer, Lehr, Gschwandner und dem „rasenden Reporter“ Michael Noir Trawniczek Sechster. Curdo Stippo, der das Final-Rennen wegen eines Technikdefekts nicht bestreiten konnte, kam so über den siebten und letzten Platz nicht hinaus.

Bevor die „Elche“ in den Winterschlaf gehen, gibt es am 21. November ein Wiedersehen bei der Abschlussfeier des Stockcar Racing Cup Austria – dort wird die spannende und erfolgreiche Saison 2014 noch einmal gebührend gefeiert. Immer mehr  Zuschauer strömten heuer an die Natschbacher Sandbahn – der alte „Speedway“-Geist wurde quasi auf vier Rädern wieder aufgeweckt, beim  Grande Finale waren es bereits 1.500 Fans…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tabellen-Endstand Volvostockcup

 1 Otto Lehr                                            322 Punkte

 2 Georg Gschwandner                            306 Punkte

 3 Friedrich Hemmelmeyer                       273 Punkte

 4 Norbert Tomaschek                             272 Punkte

 5 Felix Spielauer                                      235 Punkte

 6 Curdo Stipo                                         233 Punkte

 7 Michael Noir Trawniczek                       225 Punkte

 8 Kurt Putz                                                51 Punkte

 9 Markus Walter                                       44 Punkte

10 Michael Hintermayer                             39 Punkte

11 Christoph Woisetschläger                     20 Punkte

Weblinks

GP Racing im Internet:

http://www.vrtt.at/

Stock Car Racing Cup im Internet:

http://www.stockcar-racing.com/

Stockvolvocup auf Facebook (Gruppe):

https://www.facebook.com/groups/295688783939090/?fref=ts

GP Racing auf Facebook:

https://www.facebook.com/gp.racing.9?fref=ts

Text: Georg Gschwandner

Aufbereitung: Michael Noir Trawniczek

Presse Volvo Stock Cup

Anfragen medial unter 0043 660 6856638

Anfragen zum Stock Volvo Cup bei Georg Gschwandner unter 0043 699 14001771

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Der MCL 68 bei der Leiben Rallye 2014

Drei Teams mit MCL 68 Beteiligung traten zur Traditionsveranstaltung rund um die malerische Wachau an!


Bei besten Herbstwetter fieberte man am Samstag dem Start entgegen!

Norbert Tomaschek / Andreas Schmiedberger Alfa Giulia Super 1600

Norbert Tomaschek, den Schrieb von Andreas Schmiedberger vorgetragen, pilotierte sein „Julchen“.

„Julchen“ ist die Liebkosungsform, für seinen Alfa Gulietta 1600 Super!

Diverse Zusatzmotivationen des Fahrers veranlasste die Crew die Gurte besonders straff zu ziehen! Mehr…

Tomaschek, gilt als die Entdeckung im GP Racing Volvo Stock Cup und konnte erst vor einer Woche dort wieder einen Gesamtsieg verbuchen.

Eine weitere Motivation war wohl der Umstand, dass er aus privaten sehr glücklichen Umständen nun fast als Lokalmatador bei dieser Rallye antrat!

Der Alfa lief wie ein Uhrwerk und außer Bremsbeläge verlangte er auch nicht wirklich nach Zuwendung!

Das Duo Tomaschek / Schmiedberger belegten den ausgezeichneten 32. Gesamtrang, gewannen ihre Klasse und ließen viele wesentlich stärkere Rallyeboliden hinter sich!

Tomaschek: „ der Zusammenhalt zwischen den Historischen war schon obligat, die Rallye war perfekt und wir haben uns bemüht eine saubere Linie zu fahren….um die  Strecke für die Modernen nicht zu verschmutzen!“

Markus Kroneder / Harald Zehetbauer Volvo 744 16V

Nach einem GP Racing Volvo Rallyeschnuppertag 2013 war klar, es muss ein Rallyevolvo ins Haus!

Zu Jahresbeginn wurde der Wagen schließlich angekauft und die Crew hatte bis zur Herbst Rallye Leiben Zeit, sich akribisch mit der Thematik Rallye zu beschäftigen!

Das man bei seiner ersten Rallye gleich als drittes Auto auf die Strecke ging, hatte man Veranstalter Folki Payrich zu verdanken, der nach wie vor an dem Versprechen festhält, die „Historischen“ zur Freude der Fahrer und der Fans, trotz aller teileiweisen abstrusen Unkenrufe vor dem Hauptfeld starten zu lassen!

Das Duo überrasche bei seiner ersten Rallye mit sehr guten Zeiten, welche noch besser sein hätten können, würde man nicht (wie fast Gesetz bei den Elchen), seeeeehr quer unterwegs sein, was das Motorengeräusch des nicht gerade leisen Elches in Begeisterungsjubel und Dankeshuldigungen der Fans an der Strecke untergehen ließ!

Ein Pokal für den dritten Klassenplatz bei der ersten Rallye motiviert natürlich besonders und so führt man den Elch mit einigen seiner Artgenossen auf die Weiden sprich Sonderprüfungen der Waldviertel Rallye aus!

Edmund Riedinger / Jenny Hofstädter Suzuki Swift

Die Universalansagerin im Dienste desMCL 68 stieg diesmal wieder in den Suzuki ein!

Das Team hatte mit dieser Rallye aus dem Vorjahr noch eine Rechnung offen.

Trotz gewissenhafter Vorbereitung kam man auch heuer nicht viel weiter, wie im letzten Jahr war bereits am Vormittag nach dem sich Getriebe und Antriebswelle zu keiner weiteren Zusammenarbeit mehr überreden ließen Schluss.

Bilder: Werner Schneider
Text: Georg Gschwandner
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Rallye EM-Historic Elba Rallye

Friedl-Hofbauer „ Insel-Asphalt-Highlight mit Improvisation“

Nach dem Schotter-Highlight der Veszprem-Rallye in Ungarn haben wir ein völlig anderes Projekt in Angriff genommen: Wir starteten erstmals bei einem Europameisterschafts-FIA-Historic Lauf (auch erstmals ein Team vom MCL 68) und das gleich im Rallyeland Italien auf der Insel Elba. Bewährter Co-Pilot war wieder Stephan Hofbauer.

Andere EM-Historic Teilnehmer schwärmen nicht nur von der landschaftlichen Kulisse sondern auch davon, wie die Italiener Rallyes zelebrieren - was ich auch im Nachhinein betrachtet nur voll bestätigen kann.

Dieser Lauf ist eine reine Asphalt-Rallye mit sehr unterschiedlichen Straßenbedingungen (rutschig bis sehr griffig) über 474 Gesamt-km, davon 136 SP-km. Die Nennliste mit 77 Teams war gespickt mit jeder Menge klassischer Historic-Autos wie Lancia 037, Fiat 131 Abarth Mirafiori, Audi Quattro, jede Menge Porsches, Opel Kadett GTE, Escorts usw.

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Der „Parc Ferme“ (Startparkplatz) war eine Augenweide für die Fans. In unserer Kategorie 3 bis 2000 ccm (Baujahre 1975 bis 1981) waren allerdings auch die starken Fiats und Escort Cosworth BDA am Start. Rallyezentrum mit Start- und Zielrampe war im malerischen Bergdorf Capoliveri, wo auch am Donnerstag die Sonderprüfung 2 spätabends durch die extrem engen Gassen des Ortskerns führte. Im Vergleich dazu sind die Stadtkurse von Judenburg (Castrol-Rallye) oder in Zlin (Barum-Rallye) Autobahnen dagegen.

Die vielen Zuschauer erzeugten eine gewaltige Kulisse, unisono unser Eindruck „einfach einzigartig“.

Freitag, der 2. Rallyetag begann gleich mit der 23 km langen Königsprüfung über den Monte Perone. Es sollte eine der härtesten Asphaltprüfungen werden, die ich je gefahren bin. Kurven, Kehren, Kurven – und das ohne Servolenkung (der Escort hat nämlich keine!) und mit Slicks - ein ordentliches Training für die Armmuskeln! Außerdem herrschte bei extrem schwülen Wetter über eine Länge von 8 bis 10 km dichtester Nebel.

Die nächste Prüfung mussten wir wegen eines defekten Steckers ohne Gegensprechanlage auskommen. Damit ich wenigstens ansatzweise die „pacenotes„ hörte musste Stephan bei der Ansage richtig brüllen, unterstützt von gestikulierenden Handzeichen. Den restlichen Tag genossen wir so richtig, nicht nur die Sonderprüfungen, sondern auch die Landschaft auf den Verbindungsetappen und die kulinarische Gastfreundschaft des Veranstalters in den Regrouping-Zonen.

Am Samstag, den 3.Rallyetag lief anfangs alles problemlos, doch am Servicepunkt nach SP 8 kam der große Schock: Der Ölkühler hatte im Register ein irreparables Leck!!

Nachdem wir keinen Ersatzölkühler in Reserve hatten, stellten wir uns die bange Frage, wie wir nun die Situation retten könnten. Ohne lange nachzudenken entschied ich, den „Ölkühler tot zu legen“ und einen provisorischen Bypass herzustellen. Aber mit welchen Fittingen? Minute um Minute verging. Zum Glück fand ich im Serviceauto in einer „Glückskiste“ (alte Sammlung von Schrauben, Dichtungen,etc) einen alten Ölanschluss-Winkelfitting. Mit Schlauchbindern war der Bypass geschafft! Im Höllentempo rasten wir zur nächsten Sonderprüfung bzw Zeitkontrolle. Wir „stempelten“ zwar um 4 Minuten zu spät, blieben aber innerhalb der Ausschlusstoleranz und somit in der Wertung. Ohne Ölkühler mussten wir aber danach das Tempo herausnehmen, um die Öltemperatur nicht zu gefährlich hoch werden zu lassen. Der Bypass hielt bis ins Ziel dicht und alle inkl. Servicemechaniker waren total happy.

Die Servicecrew bestand wie schon in Ungarn aus den beiden Brüdern Helmut und Gerhard Aigner. Bei dieser Rallye wurde wie seinerzeit noch wirklich „Service gefahren“, nämlich bis zum Ende jeder SP und nicht nur wie heute üblich „in einer Zone Service gestanden“, somit war zusätzlich selbstständige Navigation der Mechaniker gefragt, um auf die Minute pünktlich an den jeweiligen Servicepunkten irgendwo in der Einöde zu sein. In allen Situationen, auch bei den heiklen Reparaturen, haben sie alles mit tollem Einsatz  bravurös gemeistert.

Ein Lob auch an meinen Co-Piloten, der einen tollen „Job“ gemacht hat, da bei so einer Art von Veranstaltung auch für Ihn viel Neuland vor und während der Rallye dabei war.

Fazit: ein absolutes Asphalt Highlight mit einer faszinierenden Kulisse. Vom 41. Gesamtplatz im Endergebnis habe ich doch einige Plätze weiter vorne erwartet, aber ein wesentlicher Grund dafür war, dass unser Escort für diese Verhältnisse viel zu lange übersetzt war. Wir haben auf der ganzen Rallye nie den 4.Gang und relativ selten den 3. gebraucht. Weiters muss gesagt sein, dass bei einem Europa-Meisterschaftslauf alle, auch die vielen „Seniorenfahrer“ kräftig Gas geben und es war unsere erste vollständige Asphalt-Rallye mit dem Escort.

Es war alles in allem ein Erlebnis der Extraklasse!

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5. Lauf zum GP Racing Volvo Stock Cup 2014

Mit Stipo Curdo, Georg Gschwandner und Norbert Tomaschek sind mittlerweile drei MCL 68 Stammpiloten im Stock Car Sport vertreten:

Da der Führende Felix Spielauer sich wieder ganz dem Motorradrennsport widmet, blieb es an seinen Verfolgern sich um die Punkte zu duellieren.

Zur bereits bekannten Volvo Stock Cup Familie bestehend aus Otto Lehr, Georg Gschwandner; Michael Noir Trawnicek, Curdo Stipo, Fritz Hemmelmeyer und Norbert Tomaschek, gesellte sich mit Markus Walter ein neuer Pilot dazu!

Markus, bekam den Einsatz als Hochzeitsgeschenk von seiner Frau Birgit!
Anfangs geringfügig nervös, meisterte der Rookie die Sache sensationell, welches mit einem dritten Platz im Finallauf belohnt wurde.

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Die nun in der Meisterschaft Kopf an Kopf liegenden Lehr und Gschwandner, wurden beide einmal vom Defektteufel heimgesucht, bei Lehr war es ein seltsam hoher Spritverbrauch, welches zu Versorgungsproblemen des Antriebsaggregates führte.

Georg Gschwandner wiederum war generell um Zurückhaltung bemüht, was kein Wunder ist, wenn man weiss, dass er 85% der eingesetzten Stock Car Volvos sein Eigen nennt(….), verlor aber in einem Vorlauf augenscheinlich zu viel an Terrain als eine Vorderbremse stecken blieb!

Sensationell zu beobachten war die Leistungsexplosion von Michael Noir Trawnicek und Fritz Hemmelmeyer, bei Letzteren blieb es allerdings leider nicht nur bei der Leistungsexplosion, es folgte darauf auch eine Motorexplosion….

Norbert Tomaschek krönte seine starke Leistung mit einem Sieg im Finale und tröstete sich dadurch auch für das Ausscheiden in einem Vorlauf, in welchem er nach Kontakt mit Gschwandner seinen Elch auf die zum Leidwesen der Fahrer neu aufgelegten Reifen auf der Innenseite der Bahn parkte.

Stipo Curdo erlebte einen durchwachsenen Renntag und haderte mit der Traktion seines gelben Elchs!

Wie üblich wurden innerhalb der Volvofamilie alle Elche während der Rennpausen gemeinsam verarztet und auch die von den Damen bereitgestellte Verpflegung genüsslich gemeinsam eingenommen!

Ein großes Danke an dieser Stelle an das Volvorallyepärchen Martin Schenk und Jenny Hofstädter, welchen für den verhinderten Stammmechaniker Franz Seewald einsprangen!

Vor dem großen Finale am 18.10., gibt es am 11.10 in Natschbach noch einen Volvo Stock Car Schnuppertag um € 25 kann man hier einen Block zur 8 Runden buchen, gerne auch mehrere und das nun Gelesene selbst ausprobieren!

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Team Friedl-Hofbauer

„reif für die Rallye-Insel“

Nachdem sich der Escort bei der Veszprem Rallye endlich als standfest erwiesen hat, ist volle Motivation da, die nächste Herausforderung in Angriff zu nehmen. So entschied ich mich erstmals mit Stephan Hofbauer bei einem EM-Historic Lauf zu starten. Die Wahl fiel auf die ELBA-Rallye, die vom 18. bis 20. September auf der italienischen Mittelmeerinsel stattfindet und die auch schon im Vorjahr in meinen Überlegungen stand. Dieser Lauf ist eine reine Asphalt-Rallye über 474 Gesamt-km, davon 136 SP-km. Der Start erfolgt schon Donnerstag mit 2 Abend-Sonderprüfungen und endet am Samstag nachmittags. Im Vorjahr waren über 110 Historic-Autos am Start, von Lancia 037 über Fiat 131 Abarth Mirafiori, Audi Quattro, jede Menge Porsches, Opel Kadett GTE, Escorts usw. In unserer Kategorie 3 bis 2000 ccm (Baujahre 1975 bis 1981) werden leider auch die starken Fiats und Escorts BDA am Start sein.

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Nach ausreichendem You-Tube „Studium“ diverser Videos  kam bald die Erkenntnis, dass dort kräftig Gas gegeben wird und diese Rallye wahrlich keine „Blumenkorsofahrt“ werden wird.

Andere EM-Historic Teilnehmer schwärmen nicht nur von der landschaftlichen Kulisse sondern auch davon wie die Italiener Rallyes zelebrieren. Das Rallyezentrum wird im malerischen Bergdorf Capoliveri sein.

Ein interessantes persönliches Statistikdetail ist jenes, dass dies erst mein 2. Start bei einer italienischen Rallye sein wird, obwohl ich sonst schon viele Veranstaltungen im Ausland gefahren bin. Mein erster Start in Italien war der WM-Lauf San Remo im Jahr 1995 . Voraussichtlich ist dies auch der 1. Start eines MCL Mitgliedes bei einem EM-Historic Lauf.

Die Servicecrew wird wie schon in Ungarn aus den beiden Brüder Helmut und Gerhard Aigner bestehen. Bei dieser Rallye wird auch wie seinerzeit noch wirklich „Service gefahren“, nämlich bis zum Ende jeder SP und nicht „Service gestanden“ in einer Zone wie heute üblich, somit ist zusätzlich Navigation der Mechaniker gefragt.

Das Motto lautet: „Spaß haben auf den kurvigen Bergstraßen, die Kulisse einer italienischen Rallye genießen und Asphalt-Erfahrung mit dem Escort sammeln“.

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Liezen-Rallye: Doppelte Freude ist dreifache Freude

Die vier Besatzungsmitglieder des Peugeot Tasch-Rallye-Teams konnten höchst zufrieden die Heimreise vom vorletzten Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft, der erstmals ausgetragenen Rallye Liezen rund um die obersteirische Bezirkshaupstadt antreten.

Alois Handler/Andreas Scherz (Peugeot 207) hatten zwar zu Beginn der Rallye ein paar Zündaussetzer, aber ansonsten eine völlig unproblematische Rallye, die sie am Ende auf dem niemals für möglich erachteten 2. Platz in der Kategorie der zweiradgetriebenen Fahrzeuge beendeten. Womit sie auch auf Platz 3 in der Rallye-Staatsmeisterschaft für 2wd-Fahrzeuge vorstießen.

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Dazu kam Platz 8 im Gesamtklassement, die beste Einzelplazierung, die der Geschäftsführer des Wr. Neustädter Peugeot-Betriebs "Tasch" in seiner doch schon langen Karriere jemals erreicht hat.

"Das war so turbulent, einfach unglaublich. Fast alle unsere Konkurrenten haben Fehler gemacht oder Pech gehabt, aber das ist eben auch Rallyesport. Jetzt werden wir selbstverständlich auch im November die Waldviertel-Rallye bestreiten, um diesen 3. Platz zu verteidigen. Das wird zwar noch einmal ein sehr schwieriges Unterfangen, aber wie dieses Wochenende gezeigt hat, ist in dieser Saison offenbar alles möglich."

Mindestens so froh im Ziel war Alfred Leitner, der den Meistertitel für seriennahe Fahrzeuge bis zwei Liter Hubraum nun zu 99 % in der Tasche hat. Diese Kategorie gewann er diesmal zwar überlegen, aber nicht ganz unbeschadet, wie die im Ziel fehlende Heckscheibe zeigte.

"Es ist eigentlich so leicht gegangen, aber ich weiss auch nicht, warum ich zweimal unkonzentriert war, einmal jeden Tag. Wir hätten jedes Mal ausscheiden können, aber dann hätte ich mich nie mehr irgendwo anschauen lassen können. Zum Glück ist das jetzt vorbei. Beim zweiten Ausritt, wo ich am Sonntag Morgen eine steile Wiese hinunter gerutscht bin, habe ich mir von meiner Copilotin Katja Totschnig ein paar Schweizer Schimpfworte anhören können, die ich nicht verstanden habe, aber sie haben gewirkt."

Theoretisch könnte das kroatische Team, das Leitner an der Tabellenspitze abgelöst hat, im November im Waldviertel noch einen Konter versuchen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es dort antritt, ist erfahrungsgemäß gleich Null, weil es in einem anderen Championat engagiert ist, das nur im Frühjahr auch zwei Läufe in Österreich ausgetragen hat.

Werner Schneider

Pressebetreuung

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Doch noch Punkte in der Steiermark

Michael Böhm und Katrin Becker haben bei der Rallye Liezen nach dem Restart am Sonntag noch wichtige sechs ÖM-Punkte einfahren können. Damit übernehmen sie die Führung in der 2WD Meisterschaft

Nachdem Michael Böhm und Katrin Becker beim vorletzten Rallye Saisonlauf in Liezen am Samstag nach nur drei Sonderprüfungen wegen eines Kupplungsdefektes vorzeitig aufgeben mussten, entschied man bei Zellhofer Motorsport heute mittels Restart nochmals in die Rallye einzusteigen. Der Kupplungsdefekt am Suzuki Swift S1600 wurde durch ein undichtes Kupplungsdrucklager verursacht. Die Mechanikercrew wechselte die Kupplung nun somit war  der Suzuki für den Restart bereit.

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Böhm/Becker starteten am Sonntag Früh in der 2WD Wertung der Division II als 16.te,(Gesamt 41ster) mit dem Rucksack einer gewaltigen Zeitstrafe ( mehr als 17 Minuten!) . Nach Ende der Rallye konnte er sich aber auf  Platz 13in der 2WD Wertung  nach vor arbeiten (Gesamt Platz 33). Dies sicherte ihm drei wertvolle Punkte. Nachdem Böhm auch die Powerstage für sich entscheiden konnte kamen weitere drei Punkte hinzu, was gleichzeitig die Führung in der Meisterschaft bedeutete. So ganz nebenbei fuhr er am Sonntag vier SP-Bestzeiten und war auf der letzten SP nur eine Hundertstel Sekunden hinter Teamkollegen Martin Zellhoher.

„Heute hat alles gepasst. Umso ärgerlicher war der gestrige Ausfall, ich hätte mit einem Sieg schon vorzeitig den Staatsmeistertitel in der Division II erfolgreich verteidigen können. So sind wir zwar mit vier Punkten Vorsprung in Führung gegangen, müssen aber im Waldviertel noch starten, um den Titel sicherzustellen. Die Lust ist jetzt wieder größer geworden als der Frust vom gestrigen Tag,“ erklärte Michael Böhm optimistisch.

Division II bei der Rallye Liezen.

  1. Christoph Leitgeb/Sabrina Hartenberger,Opel Corsa OPC

  2. Alois Handler/ Andreas Scherz, Peugeot 207 RC

  3. Martin Zellhofer/ Andre Kachel, Suzuki Swift S1600

  4. Mario Klammer/ Claudia Dorfbauer, Suzuki Swift S1600

13. Michael Böhm/ Katrin Becker, Suzuki Swift S1600

 

Stand in der Meisterschaft der Division II vor dem letzten Lauf im Waldviertel:

1. Michael Böhm 88 Punkte, 2. Kristof Klausz (Ung) 84 Punkte, 3. Daniel Wollinger 64 Punkte.


Foto: alex boehm

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Leider nur ein Kurzauftritt in Liezen

Für Michael Böhm und Katrin Becker war bei der Rallye Liezen nach drei Sonderprüfungen Schluss / Die Kupplung des Suzuki wollte nicht mehr

Einen herben Rückschlag im Kampf um den Rallye-Staatsmeistertitel in der Division II setzt es für Michael Böhm und Katrin Becker beim heute gestarteten vorletzten Saisonlauf in Liezen. Nach nur drei Sonderprüfungen ist das Titelverteidiger-Paar im Suzuki Swift Sport S1600 nur noch Zuschauer. „Die Kupplung hat sich von Anfang an komisch angefühlt, ist immer wieder durchgerutscht. Auf der dritten Prüfung St. Pankraz war’s dann leider so, dass gar nichts mehr gegangen ist. Mehr…

Das ist heuer schon das vierte Mal, dass mir ein technisches Problem zu schaffen macht. Das ist wirklich sehr ärgerlich, aber was soll’s, ich kann es nicht ändern“, macht der Niederösterreicher noch relativ gute Miene zum bösen Spiel.

Für die Meisterschaft  heißt dies, dass der in Liezen nicht anwesende Ungar Kristof Klausz vor der finalen Walviertel-Rallye im November zwei Punkte vor Böhm/Becker bleibt. Außer Michael Böhm erwägt einen Restart am morgigen Tag, um bei einem eventuellen Sieg in der Powerstage Oppenberg – Aigen/Ennstal noch drei Punkte zu ergattern. Allerdings müsste er, nachdem er heute sechs Prüfungen versäumt und für jede nicht gefahrene Prüfung eine Strafminute + die Zeit des jeweils schlechtesten Klasse-3-Fahrers aufgebrummt bekäme, mit einem ungefähren Rückstand von 30 Minuten in den morgigen Tag starten. Dann müsste er alle morgigen fünf Prüfungen problemlos absolvieren und in der Powerstage  noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Ob da die angeschlagene Moral mitspielt, bleibt noch abzuwarten. Böhm: „Momentan ist ehrlich gesagt der Frust größer als die Lust!“

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Rallye Liezen: Zweiter Matchball für Alfred Leitner - letzte Chance für Alois Handler

Der Begriff stammt zwar aus einer Ballsportart, aber Alfred Leitner hat beim vorletzten Lauf zur österreichischen Rallye-Meisterschaft, der erstmals ausgetragenen Rallye Liezen rund um die steirische Bezirkshauptstadt, tatsächlich seinen zweiten Matchball für den Titel bei den seriennahen Zweiliter-Fahrzeugen. Eigentlich muss der gebürtige Obersteirer ja nur ins Ziel kommen, aber wie man zuletzt in Weiz gesehen hat ist das leichter gesagt als getan. Glücklicherweise hatte man dank der Bemühungen von Teamchef Alois Handler, dem Geschäftsführer von Peugeot Tasch in Wr. Neustadt, schon nach vier Tagen einen neuen Motor, denn der defekte war so kaputt, dass er nur mehr zum Einschmelzen geeignet schien.

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"So wie es aussieht, hat ein Elektronikdefekt  für diesen Motorschaden gesorgt", so Leitner, "so seltsam das auch klingen mag. In Liezen ist jetzt ausschließlich ins Ziel kommen angesagt. Die Plazierung in der 2wd-Wertung ist mir für einmal völlig egal."

Mit der erwähnten Zielankunft würde Leitner jedenfalls endlich die Führung im Championat übernehmen und da mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann, dass der bislang in Führung liegende Kroate Tomaš Hrvatin beim Saisonfinale im Waldviertel an den Start gehen wird, wäre das automatisch auch der Titelgewinn. Davor ist jedoch noch Arbeit zu verrichten. Genauer gesagt 14 Sonderprüfungen über 153,5 Kilometer.

Nicht zu vergessen: Stamm-Copilotin Jasmin Noll steht diesmal nicht zur Verfügung und wird von der Schweizerin Katja Totschnig vertreten. "Katrin hat mir schon zu Saisonbeginn gesagt, dass dieser Termin nicht geht, weil sie bereits eine Zusage für die zeitgleich stattfindende Ostsee-Rallye, einen Lauf zur deutschen Meisterschaft gegeben hatte. Aber ich denke nicht, dass das eine große Rolle spielen wird."

Für Teamchef Alois Handler stellt sich in Liezen eine ganz andere Herausforderung. Nur wenn der Punkterückstand auf den in der Meisterschaft derzeit drittplazierten Daniel Wollinger verkürzt werden kann, könnte er sich eventuell noch dazu entschließen, auch noch die Waldviertel-Rallye im November zu bestreiten. "Es muss eine realistische Chance bestehen und die Aussichten sind im Moment ganz offen gestanden nicht allzu gut. Es ist ganz klar, dass ich Daniel nichts Schlechtes wünsche, aber uns hilft wohl nur weiter, wenn er wieder keinen Punkt holt. Nichtsdestotrotz werden wir versuchen, uns am kommenden Samstag und Sonntag so teuer wie möglich zu verkaufen."

Die Rallye Liezen beginnt am Samstag, 6.9.2014, um 7:30 Uhr. Zieleinlauf ist am Sonntag, 7.9.2014 um 12:45 Uhr.

Werner Schneider

Pressebetreuung

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Abgerechnet wird am Schluss

Obwohl Division II-Leader Kristof Klausz bei der Rallye Liezen fehlt, haben Michael Böhm und Katrin Becker auf ihrem Weg zur Titelverteidigung starke Konkurrenz, und das aus dem eigenen Team.

Der Rechner bleibt daheim – mit diesem Vorsatz geht das Suzuki-Team Michael Böhm/Katrin Becker in die Rallye Liezen am nächsten Wochenende (6./7. September) in der Obersteiermark. Weil das Reglement zwei Streichresultate vorschreibt, fällt dieses Vorhaben zwei Rennen vor Schluss der Meisterschaft natürlich nicht leicht, aber im Endeffekt ist die Taktik, so gut zu fahren als möglich und am Ende zu schauen, was dann rauskommt, die einfachste.

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Ein Blick auf die Nennliste des vorletzten Rallye-Staatsmeisterschaftslaufs des heurigen Jahres zeigt, dass Böhm/Beckers härtester Gegner im Kampf um den Staatsmeistertitel in der Division II in Liezen fehlt. Was der junge Ungar Kristof Klausz – er führt mit zwei Punkten Vorsprung auf Böhm, hat aber noch kein Streichresultat - schon bei der letzten Rallye in Weiz angedeutet hat, nämlich Liezen wegen einer gleichzeitigen Rallye in Ungarn auszulassen, erhöht zwar Michael Böhme Chancen auf die Titelverteidigung. „Aber im Endeffekt ist es egal, ob er fährt oder nicht“, erklärt der Niederösterreicher im Suzuki Swift Sport S1600, um gleich darauf zu verraten, dass er’s doch nicht lassen konnte, die Mathematik zu strapazieren. „Mit 23 Punkten (Anm. = Rallye-Sieg/20 und Powerstage-Sieg/3) kann ich auch bei der abschließenden Waldviertel-Rallye nicht mehr eingeholt werden und bin wieder Meister. Punkt. “

Diesen ersten Matchball jedoch zu nützen, wird für Böhm nicht einfach, zumal gerade aus dem eigenen Suzuki-Lager starke Konkurrenz in Liezen am Start steht. Zum einen lenkt Teamchef Max Zellhofer mit dem deutschen Co Andre Kachel an seiner Seite einen S1600, zum anderen juckt den Steirer Mario Klammer mit Beifahrerin Claudia Dorfbauer wieder sein bekannt aggressiver Gasfuß. Auch dieses Duo sitzt in einem Suzuki S1600. Böhm begrüßt die prominente Jägerschaft: „Mit dem Meisterschafts-Dritten Daniel Wollinger ist noch ein weiterer schneller Mann dabei, der es mir nicht unbedingt leicht machen wird. Damit ist die Division II in Liezen hochkarätig besetzt. Schenken werden wir uns nichts. Das ist gut für uns, gut für die Fans und einfach gut für unseren Sport.“

Die Rallye Liezen beginnt am Samstag, 6. 9., um 7.30 Uhr und endet mit der 14. Sonderprüfung, dem Rundkurs in Liezen, am Sonntag, dem 7. 9., um 12.45 Uhr.

Zwischenstand in der Rallye-Staatsmeisterschaft, Division II, vor der Rallye Liezen:

  1. Kristof Klausz 84 Punkte (ohne Streichresultat)
  2. 2. Michael Böhm 82 (bereits 2 Streichresultate)
  3. 3. Daniel Wolliger 58 (bereits 2 Streichresultate)
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Pflicht erfüllt, 2 WD Sieg in Weiz

Michael Böhm und Katrin Becker liegen mit Platz eins bei der Rallye Weiz weiterhin voll im Rennen um die Titelverteidigung in der Division II

Ja, es gab ein Ziel mit dem Michael Böhm und Katrin Becker zum sechsten Rallye-Staatsmeisterschaftslauf nach Weiz gekommen sind. Und nein, es wurde nicht erreicht. Was aber nicht am schnellen Suzuki-1600-Duo lag, sondern, so komisch es klingt, an diesmal zu wenig schneller Konkurrenz in der Division II. Mit einem Sieg wollte das staatsmeisterliche Duett die Führung in der 2WD-Wertung übernehmen. Doch der Triumph, den Böhm/Becker in überlegener Manier dann tatsächlich einfuhren, genügte nicht. Weil sich nämlich der in der Meisterschaft führende Ungar Kristof Klausz neuerlich als Meister der Konstanz erwies und zwar am Ende 3,30 Minuten Rückstand aufwies, aber damit trotzdem Platz zwei und 18 wichtige Meisterschaftspunkte holen konnte. Daniel Wolliger schied knapp vor Schluß aus und die angereisten Italiener erwiesen sich als zu langsam, um Klausz abzufangen.

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Zwei Zähler fehlen Böhm/Becker noch, um die Gesamtführung in der Division II zu übernehmen und endgültig den Kurs in Richtung Titelverteidigung einzuschlagen.  Und zwei Rallyes sind heuer noch zu fahren, wobei Klausz laut seinem Copiloten Balazs Kecskemeti die kommende Liezen-Rallye auslässt, weil zu diesem Termin gleichzeitig ein Lauf in Ungarn stattfindet.

Doch an Rechenspielen will sich Michael Böhm sowieso (noch) nicht beteiligen. „Jetzt muss ich erst einmal die Weiz-Rallye sacken lassen. Das war einer der schwierigsten Läufe in meiner Karriere. Bei so einem Regenguss wie in SP 15 bin ich überhaupt noch nie gefahren. Aber mit Hirn und guten Nerven haben Katrin und ich diese Aufgabe gemeistert. Wir haben während der ganzen Rallye eigentlich alles im Griff gehabt, kein allzugroßes Risiko genommen und einmal mehr bewiesen, dass wir das schnellste 2WD-Team in Österreich sind.“ Platz vier in der Gesamtwertung, als erstes Auto hinter drei Skoda S2000, unterstreicht diese Aussage noch zusätzlich.

Rallye Weiz, Endstand Division II: 1. Michael Böhm/Katrin Becker (Suzuki Swift S1600) 2:06:15,1 Std., 2. Kristof Klausz/Balazs Kecskemeti (Ung) +3:30,6 Min, 3. Christoph Leitgeb/Sabrina Hartenberger +6:43,0 Min.

Zwischenstand in der Rallye-Staatsmeisterschaft, Division II, nach sechs Läufen: 1. Kristof Klausz (Ung) 84 Punkte, 2. Michael Böhm 82.


Bildtext: Der sintflutartige Regen in SP 15 würfelte die Platzierungen der Powerstage durcheinander. Böhm/Becker behielten aber die Ruhe und fuhren den Sieg unangefochtner heim.


 Foto: (m.butschell)

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Das Ziel heißt Gesamtführung

Bei der Rallye Weiz am 8./9. August wollen Michael Böhm und Katrin Becker den Wegweiser in Richtung neuerlicher Staatsmeistertitel einschlagen

Fünf Punkte trennen Michael Böhm und Katrin Becker noch vom Führenden in der Division II der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Der bemerkenswert konstante Ungar Kristof Klausz weist nach fünf Läufen 66 Punkte auf, das heuer von Eigenfehlern und unliebsamen technischen Überraschungen durchgebeutelte Suzuki-Duo hält bei 61 Zählern. Ein Umstand, der schon nach der kommenden Rallye Weiz am 8./9. August korrigiert sein soll. Mehr…

Wenn es nach den Wünschen von Michael Böhm geht, zumindest. „Wir haben uns heuer durch verschiedenste Umstände selber in die Enge getrieben“, weiß der regierende Champion in der Division II. „Aber verloren ist noch nichts, und dass wir trotzdem noch im Rennen um die Titelverteidigung sind, spricht ja auch für eine gewisse Stärke.“

Die Rallye Weiz soll also den Umschwung, der sich mit einem zweiten Platz bei der abgelaufenen Schneebergland-Rallye schon angedeutet hat, prolongieren. Böhm, der nach ihrer zuletzt berufsbedingten Absenz wieder auf seine Copilotin Katrin Becker vertrauen kann, erwartet in der Steiermark „die vielleicht schwierigste Herausforderung des ganzen Jahres. Über 200 Sonderprüfungskilometer, und das Anfang  August. Da droht eine Hitzeschlacht.“ Nicht nur das, baut sich mit Andreas Aigner wie zuletzt ein fahrerischer Riese hinsichtlich Platz eins in der 2WD-Wertung auf. Der noch dazu aus dem eigenen Team kommt. Wie Böhm lenkt der steirische Ex-Welt- und aktuelle Europameister in Weiz nämlich einen Suzuki Swift S1600 aus dem Hause Zellhofer Motorsport. Was für Michael Böhm jedoch keinen Hemmschuh, sondern eher eine Motivationsspritze darstellt. „Ich freue mich auf das Duell mit Andreas. Im Schneebergland hat er mich zwar besiegt, aber lange Zeit war ich mit ihm auf einem Niveau. Das macht Mut. Wenn so ein Topfahrer dein Gegner ist, hält das die Konzentration wach. Und letztendlich ist er ja nicht nur unser Gegner, sondern auch der von denen, auf die wir in Sachen Meisterschaft unser  Hauptaugenmerk richten müssen.“

Zwischenstand in der Rallye-Staatsmeisterschaft, Division II, nach bisher fünf Läufen: 1. Kristof Klausz (Ung) 66 Punkte, 2. Michael Böhm 61, 3. Daniel Wollinger 58.

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MCL 68 Sommerfest 2014

Als der Vorstand  bei seiner ersten Sitzung des Jahres an einem kalten Februartag vom Präsident das Konzept für das Sommerfest vorgelegt bekam, war man sofort schwer begeistert!

Gemeinsam schuf man Ideen und so kam es, dass man es kaum erwarten konnte dieses Fest zu feiern!

Man organisierte eine Hüpfburg für den MCL Nachwuchs, reichlich zu Essen, noch reichlicher zu Trinken und scheute weder Kosten noch Mühen um sogar aus Oberösterreich einen Rallyewerkskoch inkl. hilfreichen Bruder samt Bierbar und Palatschinkenküche einfliegen zulassen…

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Weil es sich ja um das Sommerfest eines Motorsportclub handelte, wählte man als Location den WRT Autocross Ring in Hollabrunn.

Freilich mit der Möglichkeit, die mitgebrachten eigenen Gefährte sowie ein paar Stock Car Volvos auszuführen.

Am Vortag hatte der Präsident noch die Ehre mit gleich drei Damen die Gänge des Metro nach dem noch Fehlenden zu durchsuchen!

Ob es nun besser sei alleine eine Kardanwelle am Volvo im Schlamm zu tauschen, oder sich noch einmal der Damenwelt beim Einkauf anzuschließen, ist noch Gegenstand tiefenpsychologischer Untersuchungen…

Pünktlich um 08.30 trafen Samstagmorgen Präsident und Vizepräsident ein um die Getränkelieferung entgegenzunehmen.

Mit Andi Schmiedberger als Verstärkung begann man mit dem Aufbau.

Kurze Zeit später, kamen wie bereits erwähnt die kulinarischen Legionäre aus Grein.

Nach und nach strömten die Massen herbei.

Zum offiziellen Beginn um 11.00 Uhr, waren bereits viele gutgelaunte hungrige und durstige Gäste vor Ort!

Man lernt zwar bereits im zarten Kindesalter nicht mit vollen Magen Schwimmen zu gehen, aber von Rennfahren wurde einem da nie abgeraten.

So begann um 13.00 Uhr, der praktische Teil eines Motorsportclubsommerfestes….

Hier alle Ereignisse im Detail zu erzählen würde den Rahmen sprengen und so beschränken wir uns auf ein paar Highlights:

Highlight I:

Rallyefahrer Fritz Riedl chartere von GP Racing einen Serienvolvo, um das Töchterlein in die Welt des Drifts einzuführen.

Das Töchterchen war sehr bemüht und zur „Belohnung“ führte sie dann Onkel Klaus mit geringfügig verschärften Tempo um den Ring!

Der danach bestellte halbe Liter Mineral musste ob der zitternden Hände fast mit Unterstützung zum Mund geführt werden….

Highlight II

Karin Cerny, eine Woche davor noch treu dienende Ansagerin von Andi Schmiedberger bei der Veszprem Rallye, lies sich nicht lange darum bitten mit Andi die Plätze zu tauschen um den Serien 940er von Norbert Tomaschek flott um den Ring um zu bewegen.

Die erste Zwischenzeit war beachtlich, die zweite Zwischenzeit, war wohl für diesen Turn und für den Volvo überhaupt die absolute Endzeit, warf man doch den schwedischen Ziegel massiv aufs Dach!

Gottlob wurde nur der Elch verwundet und findet nun den Weg zur Volvo Transplant GmbH!

Highlight III

Der gegen den Staub eingesetzte Traktor samt Spritzwasseranhänger, war am frühen Nachmittag plötzlich führerlos!

Der Herr Spritzwagenfahrer hatte wohl an der Bierbar in etwa die gleiche Menge alkoholischen Gerstensaft zu sich genommen, als sein Anhänger Wasser fassen kann…

Doch die hohe Kunst der Improvisation von Grafix Grafeneder, welche schon auf allen Teilen der Erde Rallyefahrer vor dem unweigerlichen Aus bewahrte, brachte ein wohl einzigartiges Bild zu Tage, Grafix mit Irene am Traktor und hinten dran das Wasserfaß….

Highlight IV

Wer kennt sie nicht die Kultsendung der 80er Jahre mit Mike Krüger und den putzigen Goldhamster „4 gegen Willi“

Beim Sommerfest hieß es dann allerdings „4 mit Willi“!

Dieses wohl einmalige in die Geschichte eingehende Bild, setzte sich zusammen aus einem bis dahin biederen silbernen Volvo 740, hinter dem Lenkrad Rallyeglobetrotter Willi Polesznig, daneben selbstverständlich sein treuer Begleiter Peter Stark und auf der Rückbank die dazugehörige Servicemannschaft „the Grafixbrothers

Alles vernünftige Menschen und auf Sicherheit bedacht und daher natürlich mit feuerfester Maske und Helm sowie Rennhandschuhe…

Von ersten Meter an wurde das Gaspedal mit dem Bodenblech verheiratet.

Dem amüsierten Publikum blieb ob des Gelächters und der lautstarken Diskussionen ob Steilkurve oder nicht, jegliches Motorengeräusch verwehrt!

Selbstredend fuhr der Pilot in jeder Runde die Steilkurve!

Die lange Geschichte dieser Bahn hat wohl schon viele Höhen und Tiefen erlebt.

Einen Volvo 740 mit Serienfahrwerk schaukelnd und sich brachial gegen den Absturz aus der Steilkurve wehrend, mit vier amüsierten Insassen, dass gab es hier aber wohl noch nie…!

Getrost kann festgehalten werden, die sich immer rasanter ausbreitende Seuche der Volvoianer hat ihre nächsten Opfer gefunden….

Auf Grund der hohen Außentemperaturen kamen alle Piloten und innen (wegen der politischen Korrektheit warat’s) mächtig in Schwitzen, somit auch das Personal hinter der Schank!

Die Kleinsten mussten ihr aufgeblasenes Schwimmbecken tapfer gegen so manchen Angriff ob des kühlen Nass der Erwachsenen verteidigen.

Nach dem Ende der Trainingssession wurde der Grill wieder angeworfen.

Einige Gäste verabschiedeten sich am frühen Abend.

Übrig blieb ein harter Kern von etwa 20 Personen.

Voller Adrenalin ob der Erlebnisse dieses schönen und launigen Tages, verfiel man in rührige Rückblenden der letzten Rallyejahrzehnte und lies den Abend bzw. die Nacht mit ein paar Getränken ausklingen!

Am nächsten Morgen stellte man während der Aufräumarbeiten fest, dass es für Raucher offenbar sehr ungewohnt sein muss auch im Freien einen Aschenbecher bzw. deren mehrere vorzufinden.

Waren es doch just Nichtraucher, welche dann die eher undankbare Aufgabe hatten, am Boden kriechend dutzende von Zigarettenstummeln einzusammeln….

Dies und ein paar helfende Hände zu wenig bei den Aufräumarbeiten waren aber die beiden einzigen zu verbesserten Punkte eines ansonsten sensationellen Sommerfestes des MCL 68, welches nach einer Neuauflage schreit!

Der Präsident bedankt sich bei allen Helfern für die Unterstützung und ist sehr stolz so einem Club vorstehen zu dürfen!

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Ungarn: Veszprem Rallye - Team Friedl - „Mini-Safari Abenteuer“

Sommer und Schotter ….es war wieder an der Zeit mit Stephan Hofbauer als Co-Pilot in Ungarn zu starten, um eine Negativserie zu beenden und außerdem war mit dem Desaster vom Vorjahr auch noch „eine Rechnung offen“.

Nach den vielen technischen Problemen und den Enttäuschungen der letzten Monate haben wir uns dafür entschieden, dass Schmidt-Racing den Historic-Ford Escort wieder auf Vordermann bringen soll. Neben dem Schwerpunkt der Revision von Motor und Vergasereinheit wurde auch viel Augenmerk auf Detailverbesserungen gelegt.

Der Abschlusstest auf einem Autocross-Ring mit hartem Schotter verlief schon vielversprechend und wir konnten motiviert in die ungarische Puszta aufbrechen.

Veszprem-Rallye ist für die Ausländer als „Underdog“ so etwas, wie wenn die Bobfahrer aus Jamaika zu Olympia fahren.

Die Nennliste war nur so gespickt mit RRC,S2000,R5,P208,Evo IX R4,DS3R3T,R3,C2R2,Evo VI…..und schnellen Ladas.

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Nachdem es am Besichtigungstag heftig regnete, war schon ein Vorgeschmack vorhanden, was uns erwarten kann. Teilweise mussten wir Österreicher uns gegenseitig aus den Schlammlöchern herausziehen.

Am ersten Rallyetag war es sonnig, es trocknete größtenteils auf, aber es blieben viele Schlammlöcher übrig, die selbst für die Allradler ein Umfahren in der Botanik erforderte, um nicht steckenzubleiben oder einen Motorschaden durch „Wasserschlag“ zu riskieren - eben wie bei einer Safari-Rallye in Ostafrika.

Sonderprüfung 1 war gleich die klassische 19 km SP „Marko-Jutaspuszta“ mit allen Herausforderungen: Schnelle Schotterpassagen, Wasserdurchfahrt und finnische Kuppen. Der Fun und die Emotion war sofort da - eben tolles Rallyefahren mit einer „Heckschleuder“.

Das einzige technische Problem war, dass die Scheibenwischer in und nach den Schlammpassagen teilweise länger stecken blieben, sodass die Sicht gleich null war und damit einiges an Zeit verloren ging. Da ein ständiges Betätigen der Scheibenwaschanlage im Kampfgeist unumgänglich war, mussten wir im Cockpit kurzerhand improvisieren: Meine Hände zum Driven und Stephans zur Bedienung der Scheibenwaschanlage. Immer war leider der Gedanke da, ob der altersschwache Scheibenwischermotor wieder stecken bleibt oder nicht. Es sollte übrigens das einzige Problem während der gesamten Rallye bleiben.

Am zweiten Tag (Sonntag) kamen wir immer besser in Schwung, verbesserten in jeder SP des 2.Durchgangs unsere eigenen Sonderprüfungszeiten gegenüber dem jeweils ersten Durchgangs und vergrößerten unseren Vorsprung stetig auch gegenüber der österreichisch-kroatischen Volvo-Meute.

Die für diese Rallye neu zusammengestellte Service Crew - bestehend aus Norbert Tomaschek und den Brüdern Helmut und Gerhard Aigner - machten mit Ihrer Einsatzbereitschaft einen absolut tollen Job.

Der Fun-Faktor war hoch – selektive Sonderprüfungen und der Escort lief wie ein Schweizer Uhrwerk.

Absoluter emotionaler Höhepunkt war der 2. Durchgang der 18 km langen Sonderprüfung „Hajmasker“ – einfach geil!!!

Stephan im Ziel: „Jetzt haben wir den Escort aber richtig fliegen lassen!“

Die letzte Sonderprüfung musste wegen eines gewaltigen Wolkenbruchs abgesagt werden, das wäre noch eine weitere Safari-Challenge geworden.

Ziel erreicht - alle total happy!

Resümee: 29. Gesamtrang (nur 2 heckangetriebene Autos im Klassement vor uns) und Sieg der Ausländerwertung.

Aber was noch viel wichtiger und erfreulicher war: Endlich ist unser Escort standfest, die Negativserie beendet und gemeinsam mit Stephan wurde erstmals im Escort das Ziel einer Rallye erreicht (er konnte es im ersten Moment gar nicht so richtig glauben!).

Vielen Dank an alle Beteiligten, die sowohl in der Vorbereitung als auch während der Rallye ihren Beitrag zum gemeinsamen Erfolg leisteten.

Mit den anderen MCL Teilnehmern wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, was legendär bleiben wird.

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Veszprem Rallye 2014 - Andreas Schmiedberger / Karin Cerny GP Racing Volvo 740

Nachdem im Dezember die erste gemeinsame Schotter Rallye erfolgreich bestritten wurde, entschied  das MCL 68 Duo nun auch die Veszprem Rallye zu bestreiten.

Voller Vorfreude reisten Andi und Karin nach Ungarn.

Starkregen am Besichtigungsstag erinnerte eher an die glorreichen Zeiten einer Safari Rallye, als an die ungarische Steppe.

Bereits auf der ersten Sonderprüfung, saugte das Trainingsauto in einem Wasserloch, welches getrost auch mit einem Boot zu befahren gewesen wäre Wasser an.

Dank der Hilfe von den Teamkollegen Eugen Friedl und Stephan Hofbauer, konnte das Auto rasch geborgen werden.

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Aus Sicherheitsgründen, beschloss man ab dann gemeinsam zu besichtigen.

Hier kam wieder der Spirit des MCL 68 zur Geltung.

Nach langer Wartezeit am Samstag konnte man am Nachmittag dann endlich losstarten.

Befahren wurde zweimal die Sonderprüfung rund um Marko. Die Marschrichtung für die ersten beiden Sonderprüfungen lautete: Spaß haben und an das  neue Auto gewöhnen.

Aufgrund des schönen Wetters untertags verzichtete die Servicecrew, bestehend aus Herwig, Franz und Jan, das Zelt aufzubauen. Natürlich kam es so wie es kommen musste, genau zu den 45 Minuten Schlussservice, goss es wie aus Kübeln. Hier nochmals vielen Dank, an das tolle Service, die im strömenden Regen, eine gebrochene Motorhaltung reparieren mussten.

Auto und Crew konnten somit am Sonntag wieder topfit in das erste Ringerl starten.

Andreas Schmiedberger, kam mit dem neuen  Auto immer besser  zurecht, was sich auch in den Zeiten widerspiegelte.

Trotz kleinerer Ausflüge in die ungarische Pflanzenwelt, schaffte man es den Markenkollege Karl Rumpler hinter sich zu lassen. Ebenso verlor man  auf in der dritten SP des Tages nur 3 Sekunden auf Clubkollege Eugen Friedl.

Auch im zweiten Ringerl konnte man sich beweisen, trotz eines zwischenzeitlich kleinen Abgang über eine steilere Böschung.

Leider oder zum Glück (darüber konnte bis zuletzt keine Einigung erzielt werden) wurde die letzte SP wegen eines starken Gewitters neutralisiert.

Im Ziel freute man sich über einen zweiten Platz in der Klasse

Die Feier der erfolgreichen Rallye, dauerte in etwa so lange wie die Rallye selbst(....)!

Voller Vorfreude sehnt man bereits jetzt die nächste Schotterrallye im GP Racing Volvo herbei.

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Veszprem Rallye - GP Racing Volvo im Einsatz und Eugen Friedl im Escort

Nach dem GP Racing Mastermind Georg Gschwandner von einer kalten Lungenentzündung ausser Gefecht gesetzt wurde, musste er den Rallyeeinsatz der MCL 68 Mitglieder Andreas Schmiedberger / Karin Cerny vom Krankenbett aus organisieren.

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Das Duo geht in seine zweite gemeinsame Rallye und setzt dabei einen komplett neu aufgebauten Volvo 740 ein.

Gradmesser wird wohl der Markenkollege Karl Rumpler sein, welcher heuer mit kroatischer Lizenz fährt.

Eugen Friedl startet erstmals wieder mit seinem neu revidierten Ford Escord.

Auf der Nennliste finden sich um die 50 Starter, zwei Drittel davon mit modernen Allradfahrzeugen.

Dem Spaß am für die Fans  quergetriebenen Volvo kann dies freilich keinen Abbruch tun.

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Eindrucksvolle Rückkehr in die Erfolgsspur

Michael Böhm holt bei der Schneebergland-Rallye mit Copilot Andre Kachel den dritten Gesamtrang und so das beste Ergebnis seiner Laufbahn

Michael Böhm darf beruhigt zu Bett gehen. Einschlafen wird er, noch aufgewühlt von den jüngsten Ereignissen, vermutlich trotzdem nur schwer können. Nach einer psychisch wie physisch höchst anstrengenden Schotter-Gala im Schneebergland beendete der regierende Meister der Division II den fünften Rallye-Staatsmeisterschaftslauf auf dem beeindruckenden dritten Gesamtrang und holte somit das beste Ergebnis seiner Karriere. Bislang konnte er als Highlight auf einen vierten Platz bei der Bosch-Rallye vor zwei Jahren verweisen.

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Geschlagen geben musste sich der 40-jährige Niederösterreicher nur elitärer österreichischer Konkurrenz. Dem 11-fachen Champion Raimund Baumschlager, der mangels Konkurrenz in der Division I einem klaren Sieg entgegenfuhr, sowie Welt- und Europameister Andreas Aigner, der wie Böhm einen Suzuki Swift S1600 aus dem Hause Zellhofer Motorsport pilotierte und mit Platz zwei den totalen Suzuki-Triumph in Rohr im Gebirge komplettierte. Für Michael Böhm, der so Platz zwei und damit 20 Punkte in der Division II einheimste (18 für die Endplatzierung und zwei Zusatzzähler für Platz zwei in der abschließenden Powerstage), ging damit eine lästige Pechsträhne zu Ende, die zwei Ausfälle und zuletzt einen Reifenschaden in sich trug. „Das war ein klares Zeichen in Richtung Aufschwung“, freute er sich zu Recht, „besonders dass ich mit einem internationalen Toppiloten wie Andreas Aigner zeitweise sogar mithalten konnte, stimmt mich sehr zuversichtlich im Hinblick auf eine Titelverteidigung, die ja das angestrebte Ziel in der heurigen Saison war und immer noch ist. Bedanken möchte ich mich ganz besonders bei Copilot Andre Kachel, der für meine leider beruflich verhinderte Stamm-Beifahrerin Katrin Becker eingesprungen ist.“ Die deutsche Doppel-Staatsmeisterin ist beim nächsten Lauf im August in Weiz wieder an Bord.

Überglücklich freilich war auchTeamchef Max Zellhofer. „Zwei Suzukis auf dem Podest in der Gesamtwertung eines Rallye-Staatsmeisterschaftslaufs, das ist schon ein historischer Augenblick. Man sieht, dass die Autos auch unter härtesten Bedingungen standhaft sind. Das war eine herausragende Leistung des gesamten Teams.“

Auch Michi Böhms Mentor und Sponsor Chroistian Böhm war beeindruckt: "Was Michael und Andre an diesem Wochenende abgeliefert habgn war Motorsport auf höchstem Niveau. Sie konnten mit Andreas Aigner zweitweis mithalten, sogar einige SP Bestzeiten in der DIV 2 verbuchen und stärkere Allradkonkurrenz hinter sich lassen. Der Lohn dieser Arbeit ist mit Platz drei einfach wunderschön."

Schneebergland-Rallye, Endstand Division II: 1. Andreas Aigner/Bernhard Ettel (Suzuki Swift S1600) 2:10:31,3 Std., 2. Michael Böhm/Andre Kachel (Suzuki Swift S1600) +1:15,7 Min., 3. Daniel Wollinger/Bernhard Holzer (Opel Adam R2) + 9:22,5, 4. Kristof Klausz/Balazs Kecskemeti (Ung) +10:37,2 Min.

Zwischenstand in der Rallye-Staatsmeisterschaft, Division II, nach fünf Läufen: 1. Kristof Klausz (Ung) 66 Punkte, 2. Michael Böhm 61, 3. Daniel Wollinger 58 Punkte 

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Der MCL 68 bei der Kärnten Rallye

Die Serie an erfolgreichen MCL 68 Teilnehmern bei österreichischen Rallyes 2014 fand am Wochenende in Kärnten ihre nahtlose Fortsetzung.

Mit Norbert Tomaschek / Andreas Schmiedberger bei den Historischen und Stefan Laszlo / Lukas Zemanek bei den Modernen waren zwei Teams im Einsatz.

Andreas Schmiedberger Beifahrer von Norbert Tomaschek im Alfa Giulia S 1600, musste seinen Fahrer vor Beginn der Rallye noch feinabstimmen.

Norbert war wohl noch immer voll des positiven Adrenalins ob seines Premierensieges beim GP Racing Volvo Stock Cup Laufs in Natschbach.

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Schnell wurde ihn aber klar, dass der nach der Bük Rallye wieder zum Leben erweckte alte Italiener mehr Liebe und pfleglichen Umgang brauche als eine Woche zuvor der Stock Elch.

Bereits bei der Sprint Rallye am Freitag liefen die beiden zu Hochform auf und konnten ihre Klasse gewinnen.

Das selbe Kunststück gewann auch am Samstag, wobei das Team die freundschaftliche Atmosphäre zwischen den historischen Fahrern hervorgehoben wissen möchte!

Auch kurze Regenschauer konnten dem Spaß im Auto keinen Abbruch leisten.

Der Wagen lief problemlos und so freut man sich schon jetzt auf die nächsten Einsätze.

Das Duo Laszlo / Zemanek, war ob ihrer relativ hohen Startnummer etwas verwundert, andererseits gab es der Motivation einen Extraschub.

Nach starken Beginn , musste man am Freitag frühzeitig die Segel streichen, wieder einmal war die Achillesferse des Fiesta ST in Form einer gebrochenen Antriebswelle die Ursache.

Bis Samstag früh war der Wagen wieder startklar und nach einem Reifenschaden auf der ersten Sonderprüfung setzte man zur fulminanten Aufholjagd an.

Diese gipfelte in direkten Kämpfe in der Klasse.

Highlight war eine 11. Gesamtzeit am Rundkurs.

In der Endabrechnung stand dann der 2. Klassenplatz zu Buche.

Der MCL 68 ist stolz auch bei der sechsten österreichischen Rallye 2014 zwei seiner Teams mit Pokalen am nächsten Clubabend begrüßen zu können.

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Im Auge des großen Volvo Stock Booms

Reportage von Michael Noir Trawnicek motorline.cc:

 „We are unstopable!“ Immer mehr Fans pilgern nach Natschbach, um spannendes Stockcar Racing zu genießen. Die Stock Volvos boomen – mittendrin ein motorline.cc-Redakteur… Zwei-, Drei- und Mehrkämpfe, Rad an Rad, Tür an Tür, höchste Dramatik, das absolute Gegenteil von Langeweile. Pures Racing also, abseits von Taktik und Benzinsparmodus. Von welcher Rennserie ist da wohl die Rede?

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Von der Formel 1? Leider nicht. Sie war die letzten Jahre sehr spannend - doch dank der neuen Hybrid-Turbos darf die Welt mithören, wie die angeblich weltbesten Rennfahrer von ihren Ingenieuren Funkanweisungen erhalten, wo sie früher bremsen, sie höhere Gänge verwenden sollen, um Sprit einzusparen.

Vielleicht die Langstrecken-Weltmeisterschaft? Nein, auch dort wird eifrig Sprit gespart – außerdem riskiert kaum einer eine Kollision, wenn am Ende die Anzahl der Runden entscheidet. Und überhaupt: Die WEC kann ohnehin nur noch für teures Geld konsumiert werden.

Und was ist mit der DTM? Wer die Begriffe „DTM“ und „langweilig“ googelt, erhält 970.000 Einträge – die Frage muss also nicht näher erörtert werden…

Das Speedway-Prinzip

Während man im Wohnzimmer vor dem TV-Gerät einzuschlafen droht, gibt es mittlerweile einen Ort an der frischen Luft, der quasi immer mehr zur Pilgerstätte der Freunde des echten Racing wird. Ein Ort, der streng genommen eigentlich wiederentdeckt wird. Denn dort, auf der Sandbahn von Natschbach-Loipersbach und auf zahlreichen weiteren Bahnen fanden früher Speedway-Motorradrennen statt – hier konnte man in den Natur-Arenen Motorsport vom Feinsten konsumieren, zigtausende Fans feuerten dort ihre Helden an. Nachher mit ihnen zu plaudern, gehörte einfach dazu…

Einer dieser Helden war der Wiener Walter Grubmüller – gemeinsam mit seinem Freund Manfred Stohl hat er 2011 den Stockcar Racing Cup Austria gegründet. Denn der Stockcar-Sport erfreut sich international immer größerer Beliebtheit. Das Prinzip ist wie damals: Man sitzt auf der Tribüne und genießt den puren Motorsport. Man überblickt die komplette Rennstrecke, die Rennen sind kurzweilig und stets voller atemberaubender Action.

Neben der Königsklasse, den Formel 2-Stockcars, wurden bald schon die Saloon Cars ausgeschrieben – hier wird mit alten Personenkraftwagen angetreten, ein Mindestmaß an Sicherheitseinrichtungen wie Überrollkäfig, Sicherheitstank, Rennsitze und Gurte sorgt dafür, dass dieser Motorsport im Vergleich zu den etablierten Rennserien tatsächlich als „günstig“ und „leistbar“ bezeichnet werden kann. Die Aktiven werden mit jedem Jahr mehr, die spektakulären Rennen der Saloon Cars sind bei den Fans äußerst beliebt…

Im Vorjahr wagte auch Georg Gschwandner, einer der Initiatoren des Volvo Rallye Cups, mit seinem Team GP Racing den Schritt auf die Sandbahn: Vier alte Volvo-Boliden wurden nach dem Saloon Car-Reglement aufgebaut, Gaststarter Alfred Leitner, sonst auf der Rallyepiste zuhause, konnte gleich einmal den allerersten Vorlauf gewinnen…

Einsteigerwelle

Bei den „Schnuppertagen“, die Gschwandner in unregelmäßigen Abständen abhält, können Interessierte um nur 20 Euro acht Runden mit einem der Stockcar Volvos drehen – so manche haben gleich nach ihren Schnupperfahrten „zugeschlagen“ und einen „Elch“ gekauft. Neu aufgebaut kostet ein Stockcar Volvo winzige 1800 Euro, ein gebrauchter Bolide ist um rund 1000 Euro zu haben. Natürlich kann man die „Elche“ auch mieten, das ist ab 450 Euro möglich, zudem ohne jeden Selbstbehalt. Eine besonders günstige Möglichkeit also, aktiv in den Motorsport einzusteigen. Und tatsächlich: Der Zuspruch ist dermaßen groß, dass Gschwandner mittlerweile gar nicht mehr nachkommt mit dem Aufbau von weiteren Stockcar-„Elchen“.

Am vergangenen Wochenende waren bereits sieben Volvos am Start, es war die Premiere des eigenen Stock Volvo Cups – einen davon, den „Presse-Elch“, durfte der Autor dieser Zeilen pilotieren. Dazu kam ein Gastauftritt des „rasenden Fotografen“ Otto Lehr in einem Kombi-"Elch" und auch Rallyepilot Norbert Tomaschek ließ es sich nicht nehmen, sein Können auf der Sandbahn umzusetzen.

Doch auch für junge Piloten ist diese Rennserie eine gute Möglichkeit, die Sinne zu schärfen: Der 17-jährige Felix Spielauer etwa ist ein Nachwuchsmotorradrennfahrer, der gemeinsam mit seinem ebenfalls im Motorradrennsport erfolgreichen Vater Roman die Stock Volvo-Rennen als Ausgleich und „zum Spaß“ bestreitet. An einem Schnuppertag konnten die Spielauers nicht widerstehen und kauften kurzerhand einen der „Elche“. Motocross-Pilot Fritz Hemmelmayer erhielt seinen Volvo 940 von seiner Frau geschenkt, der kroatische MCL68-Schrauber Stipo Curdo hingegen mietet den Wagen, nach einem Schnuppertag war er Feuer und Flamme: „Ich möchte die gesamte Saison bestreiten!“ Bei sechs Renntagen ist man mit einer Mietgebühr von insgesamt 2700 Euro pro Saison dabei. Ein Renntag beinhaltet zwei freie Trainingsläufe, drei Vorläufe und ein Finale.

Die heckangetriebenen, rund 130 PS starken „Elche“ sind für die Sandbahnrennen wie geschaffen: Optimaler Fahrspaß, zugleich aber rustikal sicher und vor allem nahezu unverwundbar. Schließlich handelt es sich auf der Sandbahn um „Kontaktmotorsport“ – dass die Fahrzeuge einander berühren, gehört durchaus dazu. Am vergangenen Wochenende, bei der Premiere des Stock Volvo Cup, erklärte Manfred Stohl bei der obligatorischen Fahrerbesprechung sinngemäß: Das Berühren der Fahrzeuge im Rahmen normaler Rennaktivitäten sei normal und auch okay, nicht aber seien absichtliche Rammstöße erwünscht. Ein kleiner, zugleich aber sehr wesentlicher Unterschied…

Tomaschek besiegt „rasenden Fotograf“ Für hochgezogene Augenbrauen sorgte Otto Lehr, sonst als Motorsportfotograf tätig, als er mit der „XL-Variante“, einem Volvo 745 Kombi Kreise um die Konkurrenten zog und die Fans mit seiner beherzten Fahrweise in den Bann zog – lediglich Rallyepilot Norbert Tomaschek konnte mithalten und im Finale schließlich noch den Gesamtsieg erringen. Georg Gschwandner sagt dazu: „Ich möchte beim nächsten Mal- und bespreche das auch mit Manfred Stohl- dass auch bei uns der Fahrer mit den meisten Tagespunkten gewinnt und nicht das Finale alleine zählt."

Wie auch immer: Otto fuhr beeindruckend. Sein kleines „Geheimnis“: Er fuhr früher Autocross, verfügt bereits über eine ansehnliche Pokalsammlung. Ein mehr als gelungenes Comeback also – Insider prophezeien bereits: Der „rasende Fotograf“ wird auch beim nächsten Lauf wieder kräftig Gas geben. Der „rasende Reporter“, der Autor dieser Zeilen, macht nur kleine Fortschritte, hatte diesmal auch mit einer sich anbahnenden Verkühlung zu kämpfen – Georg Gschwandner wiederum hat als Pilot ebenfalls einen Hemmschuh zu überwinden: "Ich habe ein psychologisches Problem und halte mich deswegen zurück.“ Lachend klärt er auf: „Wenn 80 Prozent der eingesetzten Wagen meiner Firma gehören, habe ich eine Hemmschwelle, ihnen Leid zuzuführen.“

Längst schon wird bei GP Racing und Andreas Kampichler, der ebenfalls beim Aufbau der Volvos behilflich ist, wieder eifrig an den „Elchen“ geschraubt, denn schon am 14. Juni steht der nächste Renntag auf dem Programm, diesmal als „Nightrace“ am Abend, ab zirka 18 Uhr wird es bis 22 Uhr unter Flutlicht heiße Rennaction geben. Der Autor dieser Zeilen wird erneut den „Presse-Elch“ pilotieren, das Schlusswort gehört Georg Gschwandner: „Ich spreche für den Volvo Stock Cup frei nach Conchita: ‚We are unstopable!‘“



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Debüt des GP Racing Volvo Stock Cup

am 24. Mai 2014 in Natschbach

Mit einer Neuerung in sportlicher Hinsicht können die Stock Car Organisatoren Manfred Stohl und Hans Jürgen Erhart aufwarten.

Stohl: „Bei den zuletzt überaus beliebten Volvos haben sich diesmal sieben Piloten angesagt. Ab sechs Autos ist es möglich, eine eigene Klasse zu fahren. Das heißt, am nächsten Renntag werden die Volvos, die bis jetzt bei den Saloon Cars mitgefahren sind, ihre eigenständigen Rennen absolvieren können.“

Somit feiert der von GP Racing Chef Georg Gschwandner ins Leben gerufene Volvo Stock Cup seine offizielle Premiere.

Am Start ist mit Michael Noir Trawnicek auch wieder ein Motorsportjournalist, welcher das Renngeschehen aus der Fahrerperspektive des Presse Volvo Stock Car beobachten wird.

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Weitere Debütanten sind Fotograf Otto Lehr, welcher die XL Elchversion in Form eines 745er Kombis quer um die Sandbahn treiben wird.

Fritz Hemmelmayer erlag beim Schnuppertag der Sucht und bekam von seiner Frau einen eigenen Volvo 940.

Ebenso sein Stock Car Debüt in einem GP Racing Stock Volvo bestreitet Rallyefahrer Norbert Tomaschek.

Weiters am Start sind wieder der beim ersten Rennen im April sensationell fahrende 17-jährige Felix Spielauer, Stipo Curdo und GP Racing Mastermind Georg Gschwandner himself.

Georg Gschwandner verspricht sich  auf Grund der technischen Ausgeglichenheit, wie sie auch in der F2 Klasse vorhanden ist, eine noch größere Attraktivität sowie eine homogenere Optik für die zahlreichen Fans dieser Fahrzeuge im Publikum.

Mit der Firma Skandix als Seriensponsor, kann GP Racing nun auch die Ersatzteillogistik für alle Teilnehmer dementsprechend günstig anbieten.

Die Zusammenarbeit mit den Printmedien Rally&More und Motor&More sowie dem Internetmedium motorline.cc bietet eine dementsprechende Möglichkeit für aktuelle Berichterstattung.

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Der MCL 68 auf der Oldtimermesse in Tulln

45 Jahre Rallyegeschichte rund um den Erdball

Der Motor Club Leobersdorf nimmt anlässlich seines 45. Lebensjahr an der Oldtimermesse in Tulln am 24. und 25. Mai statt.

Beim Besuch des Standes in der Halle 10, bekommt man einen Einblick in das Geheimnis des Erfolges von 45 Jahren kameradschaftlichen Motorsport.

(Foto: Werner Schneider)

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Die Tradition des Clubs spiegelt sich auch in der Tatsache wieder, dass zwei Drittel der Teams auf mittlerweile historische Rallyefahrzeuge setzen.

Kurz Filme untermalt mit Geschichten & Gschichtln, sowie viel Rallyelatein gerne gemeinsam mit einem Kaffee serviert, sollen einenZeugnis davon ablegen, wie ein Rallyeclub aus Leobersdorf auszog um die Rallyepfade der Welt zu erkunden.

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Bük Rallye 2014

MCL 68 Auftritt mit Kultcharakter

Jeder der mit den Tugenden des MCL 68 vertraut ist, weis um die mittlerweile lang zurückliegenden legendären Rallyeeinsätze im Ausland, bei welchem Zusammenhalt, Improvisation, Abenteuer und Spaß stets ein fixer Bestandteil der MCL 68 Truppe waren.

Oftmals wurde diesen glorreichen Zeiten nachgetrauert und die sterilen  Rallyes der Neuzeit als gegeben keines Falls aber gewünscht hingenommen.

(Fotos: Werner Schneider)

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Nun macht sich aber in den letzten Monaten quer durch die Generationen des MCL 68 ein frischer Wind bemerkbar, welcher eher einen Orkan mit Windstärke 10 an positiver Energie gleichkommt.

Da auch der Veranstalter bemüht war und positive Signale aussendete standen dann eben auf der Nennliste neun österreichische Teams, fünf davon wiederum unter der Bewerbung des MCL68 um nicht zuletzt an den Spirit der glorreichen Zeiten zu erinnern..

Norbert Tomaschek / Andreas Schmiedberger mit der Giulia Super

Markus Jaitz / Gerhard Resch im mittlerweile ebenso historischen Toyota Corolla

Martin Schenk / Jenny Hofstädter im Volvo 940, bei welchem die Ungarn sich nicht lange überreden lassen mussten, ihn mit Modeljahrgang 1990 ebenso bereits historisch zu werten.

Georg Gschwandner / Manfred Cerny wollten ihre gemeinsame makellose Ungarnbilanz keinesfalls gefährden und griffen auf den unzerstörbaren "Ungarn Elch" in Form eines Volvo 740 zurück!

Einige Tage vor der Rallye erreichte den Präsident noch der Anruf von Gerhard Haidinger, welchem empfohlen wurde auf der Suche nach einem Beifahrer beim MCL68 nachzufragen, denn auf "die ist Verlass"....

Somit kam auch Karin Cerny noch in dem Genuss, an die Stätte ihrer Rallyepremiere zurückzukehren.

Am Donnerstag reiste man an um die erste Überraschung zu erleben.

Das Quartier, welches Manfred "Reiseleiter" Cerny als Notlösung gefunden hatte, entpuppte sich als absolutes Highlight, inkl. eigenen Innenhof samt Carport für jedes einzelne Rallyeauto.

GEMEINSAM war wie schon immer im Club auch hier das Motto!

GEMEINSAM fuhr man zu Roadbookausgabe, GEMEINSAM fuhr man zum Start der Besichtigung!

Freudig stellte Manfred fest, dass der von Karin und Georg vor zwei Jahren angefertigte Schrieb zu 98% verwendbar war.

Umso erstaunt war Georg und Manfred, als man beim zügigen Besichtigen der ersten SP mit Schrieb, permanent Gerhard und Karin OHNE vorhandenen Schrieb formatfüllend im Innenspiegel sah!

Eine von Manfred getarnte Rauchpause am Ende dieser Sonderprüfung, diente dazu um zu kontrollieren ob Karin überhaupt etwas geschrieben hatte und tatsächlich sie hatte(...)

Nach dem Ende der Besichtigungszeit traf man sich wieder GEMEINSAM zur administrativen Abnahme um danach GEMEINSAM zu kaffetisieren!

Danach wurde der Innenhof GEMEINSAM in eine Servicelandschaft vom Feinsten verwandelt und insbesondere der Volvo 740 bekam noch liebevolle Zuwendung von vielen helfenden Händen!

Bei dieser Gelegenheit, lehrte uns Herr Berufsschulprofessor Dr. Dr. Tomaschek, dass man festsitzende winzige Lenkradschrauben auch mit brachialen, leicht überdimensionierten Werkzeug zur Aufgabe zwingen kann...!

Artigst folgte der ganze MCL68 Tross GEMEINSAM Reiseleiter Manfred zum Abendmahl.

Die etwas längere Wartezeit auf feste Nahrung kompensierte man mit flüssiger Nahrung und den Alpenfahrterzählungen des Zeitzeugens Gerhard Haidinger, womit auch der selbstauferlegte Bildungsauftrag des MCL 68 wieder erfüllt wurde!

Am Freitag Vormittag wurde teils besichtigt, teils versucht vermeintliche auf der Etappe gesehene Schnäppchen in Gestalt von Audi Coupes und VW T2 zu erwerben, was daran scheitert, dass mittlerweile leider auch unsere Nachbarn wissen was diese Dinger wert sind....

GEMEINSAM traf man sich dann wieder zur technischen Abnahme und überlegte bereits, wann man den laut Ausschreibung nur zu Fuß "abgehbaren" Prolog besichtigen werde!

GEMEINSAM hatte man die Idee, sich in den Schatten zu setzten wo Reiseleiter Manfred zum Professor mutierte und zum Diktat bat!

Videobeweis:

https://www.youtube.com/watch?v=Jw8AaQtXjhQ&feature=youtu.be

Die Klasse blieb fehlerlos!

Man schwor sich gegenseitig darauf ein, im Prolog welcher ein größerer durch Autoreifen markierter Slalomkurs war und zeitmäßig nicht für die Rallye gewertet wurde, ja nichts zu riskieren, keinen Randstein zu berühren, etc, etc, etc...

Helm auf aus die Maus und Gas...so sah es zumindest bei Martin und Jenny und im Speziellen bei Norbert aus, der den Alfa um nichts weniger quer trieb als zuvor die Ungarn ihre Lada!

Danach fand er voll des Adrenalins Worte eines Vergleichs, welche dem Autor schwer fallen sie richtig zu zensurieren....

Sinngemäß meine er, Ken Block sei eine "Fäkaleinwölbung" gegen ihn!

Am Abend ging man dann wieder GEMEINSAM zu Tisch!

Mittlerweile waren auch die Herren Mechaniker Herwig, Franz, Mini und Jan sowie Nina und Stipo eingetroffen.

Somit saßen an der Tafel 16 Köpfe.

Doch es kam noch besser...Nina kehrte plötzlich von der Rauchpause mit einem Kind auf dem Arm zurück, welches der Präsidententochter sehr ähnlich sah...sie war es wirklich!

Christine konnte es sich nicht nehmen mit Nina eine Überraschung auszuhecken.

Somit waren mit Christine, Marcus, Julia und Stephanie genau 20 Köpfe im MCL 68 Reiseaufgebot!

Wenn man nun schon mit Zahlen spielt und noch immer nicht von der eigentlichen Rallye erzählt, weil ja das "MCL 68  - Drumherum" immer wieder so legendär und schön ist, hat man an diesem Abend noch etwas bis dato einmaliges geschafft.

Zwischen dem an diesem Wochenende unter der Flagge des MCL antretenden ältesten  Fahrer Gerhard Haidinger, auch wenn man es ihn in keinster Weise anmerkt immerhin Jahrgang 1942(!) und dem jüngsten Spross Stephanie Fuchs - Gschwandner Jahrgang 2012 liegen exakt 70 Jahre und im Schnitt 5 MCL Fahrergenerationen....welche an einem Tisch saßen.

Die bereits an ungarischen Verhältnisse gewohnten österreichischen Teilnehmer, ließen sich auch nicht davon irritieren, dass man im Plastiksackerl mit den Klebern bereits auch alle Zeitkarten bekam.

Da es am Samstag morgen auch keine Startzeremonie gab, konnte man im wahrsten Sinne des Wortes vom Frühstückstisch zum Start der ersten Sonderprüfung fahren...natürlich GEMEINSAM!

Die im Vorfeld studierte Nennliste ergab rasch die Einsicht, dass die österreichischen Teilnehmer ihre eigene Rallye fahren werden.

Außer EVO's von Nr. sowieso bis Nr. sowieso gab es noch einen Haufen S2000 und vier Ladas, deren Verwandtschaft zu Russland sich nur auf das Außenkleid bezog(..)

Innerhalb des MCL 68 setzte Martin Schenk die ersts Bestmarke und gleich eine gewaltige.

Georg wollte keines Falls bereits auf der ersten SP von der Strecke rutschen, die nach dem Regen eher wenig Traktion aufzuweisen hatte und nahm den zweiten Platz in der MCL Wertung ein.

Norbert und Andi waren nicht viel langsamer, dahinter Markus und Gerhard Resch und dann Gerhards Haidinger und Karin im Suzuki!

Für Martin und Jenny nahm das Unheil auf SP 2 bereits seinen Lauf!

Der rechte vordere Huf des Elchs war zuerst lust- und kurz später luftlos!

Der Wechsel dauerte in etwa fünfeinhalb Minuten, knappe 1,5 Tonnen Schwedenstahl auf durchtränkten ungarischen Waldboden wollen erst einmal sicher aufgehoben werden und wenn man weiß, dass an Board eines Volvos sich kein Akkuschrauber befindet, ist diese Zeit eigentlich sehr beachtlich!

Der Rest der historischen MCL 68 Teams lieferten sich mit drei völlig unterschiedlichen Fahrzeugen einen Kampf in marginalen Sekundenabständen.

Auf der dritten SP, kam dann für Martin und Jenny das dicke Ende, in Form eines dicken Graben, in welcher der grüne Elch nach dem er in einer langen Rechtskurve ein dynamisches Eigenleben entwickelte, massiv einschlug!

So massiv, dass die Offiziellen in den Pausen während der Sonderprüfungen, zwar vorne und hinten die Abschleppösen vom Elch amputierten, das Auto selbst sich aber keinen Millimeter bewegte.

Im ersten Service wurden bei allen nur Routinearbeiten vorgenommen.

Da kein Wasser mehr vom Himmel kam, trockneten die Strecken größtenteils rasch auf und der Sekundenkampf ging munter weiter!

Wichtigste logistische Aufgabe der Servicemänner- und frauen war es nun das von Marcus Jaitz mitgebrachte Dosengulasch und Cilli so zu erwärmen, dass es beim Eintreffen der Teams mundgerecht von den Damen serviert werden konnte...

Die Teams genossen auch am Nachmittag jeden Meter und freuten sich GEMEINSAM über ihre Zeiten!

Wichtigst im Regrouping wurde, erraten wieder GEMEINSAM Kaffe im Service bestellt.

Auch Eugen, sowie Ninas Eltern und Norberts Sohn Max gesellten sich am Samstag im Service dazu und so wurde die MCL 68 Schlagzahl auf 24 Köpfe erhöht!

Leider war dem Geburtstagskind Norbert keine Zielankunft vergönnt!

Am Start der letzten Sonderprüfung wurde aus dem Alfa plötzlich eine Nebelmaschine!

Der Zylinderkopf war gerissen.

Somit kamen vom MCL 68 der Reihe nach ins Ziel:

Georg Gschwandner / Manfred Cerny Volvo 740

Markus Jaitz / Gerhard Resch Toyota Corolla

Gerhard Haidinger / Karin Cerny Suzuki Swift

Georg, Martin und Jenny fuhren dann noch des Nächtens 25km zum gestrandeten grünen Elch!

Nur um festzustellen, dass frei nach Roland Düringer trotz DIFF LOCK, 4WD und ein "bissi Zahntiputzen", der Volvo jedem Bergeversuch stand hielt.

Der Großteil des MCL 68 feierte noch etwas länger die After after Rallye Party, stand aber nicht an, am nächsten Tag nach sehr sehr vorsichtigen Frühstück wiederum zum gestrandeten Volvo von Martin zu reisen.

Die vereinige schier unbändige Kraft von T5 und Outlander gemeinsam vorgespannt und von unserem Reiseleiter Manfred dirigiert, brachten den Volvo wieder zurück auf die Straße.

Danach trat man gemütlich die Heimreise von einem unvergesslich schönen MCL 68 Wochenende an.

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Bük Rallye 2014....

wieder zieht eine Delegation von fünf MCL 68 Teams los um ein schönes Schotterrallyewochenende zu verbringen.

Gschwandner Georg / Cerny Manfred

Die Vorfreude auf eine echte Schotterrallye ist groß.

Seitens GP Racing versuchte man den Veranstalter auch insofern zu helfen, dass man hierzulande einige Piloten mehr als sonst für diese Rallye gewinnen wollte.

Was mit acht Teams auch gelang!

Selbst packt man den an Ungarn bereits gewohnten 740er Elch aus.

Da die Strecken teilweise jenen der letzten Ausgabe 2012 ähnlich sind, kann man die Sache gemütlich angehen.

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Haidinger Gerhard / Cerny Karin

Dort wo Töchterchen Karin vor zwei Jahren ihr Rallyedebüt gab, darf sie auch heuer wieder vorlesen.

Erstmals aber nicht in einem Volvo, sondern in einen dagegen gerade zu zierlichen Suzuki Swift in der letzen Ausgabe der Cupversion von Gerhard Haidinger.

Haidinger ist einer jener Neuen, die den verlockenden Angebot des Veranstalters nicht widerstehen konnte und  bei der Suche nach einer Beifahrerin eben beim MCL68 in der Person von Karin Cerny fündig wurde!

Jaitz Markus / Resch Gerhard

Die beiden sind heuer prinzipiell fast nur mehr in Ungarn unterwegs, weil dort nach eigener Aussage, die Relation zwischen finanziellen Aufwand und gebotener Leistung noch stimmig ist!

Der Toyota Corolla, ist ebenfalls schon in den Unterlagen der historischen Rallyefahrzeuge zu finden!

Schenk Martin / Jenny Hofstädter

Ebenso wie Karin absolviert auch Jenny die zweite Rallye in zwei Wochen.

Diesmal wieder im gewohnten Elch mit gewohnten, nämlich eigenen Mann.

Martin Schenk fiebert ebenso dem Schotterlauf entgegen.

Wie ernst ihn dieses Unterfangen ist, zeigt schon alleine die beträchtliche Zahl an Schoterreifen die er nach Ungarn transportieren lässt.

Tomaschek Norbert / Andreas Schmidberger

Auch die Alfa Besatzung freut sich schon auf den ungarischern Schotter.

Die Sonderprüfungen rund um Bük sind maßgeschneidert für den starken italienischen Kleinwagen.

Weniger…

MCL 68 Wechselland Rallye 2014

Mit Michael Böhm /Katrin Becker im Suzuki Swift , Alois Handler / Andreas Scherz im Peugeot Tasch Rallye Team 207ner Peugeot sowie Alfred Leitner / Jasmin Noll in der 6er Ausgabe dieses Geräts, Jenny Hofstädter als Vorbeterin im Opel Astra von Mike König und last but not least Martin Wurm/Karin Cerny im Volvo 940 war wie mittlerweile fast üblich bei einem Staatsmeisterschaftslauf mächtigst MCL 68 Präsenz  bei der Wechselland Rallye im Einsatz!

Besichtigt wurde auf Gemütlich, viel war ja nicht neu!

(Fotos: Werner Schneider)

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Gemeinsam wurde das Service aufgebaut, Michi stand leider mit seinem schnitzelkochenden Grafix weiter weg, bei Ostwind wehten die neuen MCL Beachflags launig im Wind untermalt von einem Hauch Schnitzelduft welcher sich aus dem Zellhoferservice heraufzog...

Auch Jenny tauchte irgendwo am prominenteren Serviceplatz mit ihrem Astra Piloten ab!

Einzig Fredi hatte beim Besichtigen etwas Verspätung, Gerüchten zu Folge wollte er die nette deutsche Ansage immer und immer und immer wieder hören....*gg*

Michi Böhm war von Beginn an sehr entspannt und Katrin würde ja nicht einmal aus der Ruhe kommen würde die vermisste 777 plötzlich im Servicepark landen!

Das Michael Böhm und Kartin Becker klug und besonnen nicht unnötig viel am ersten Tag riskieren wollten und sogar in Gönnerlaune dem Opel Adam Piloten Wollinger eine Bestzeit überließen war nachvollziehbar.

Der schnelle Gasfuß von Michael, seine mittlerweile berühmte akribische Vorgehensweise in und vor einer Rallye, kombiniert mit der messerscharfen Analytik  von Kartin, welche jeden Formel 1 Computer spielend in das Zeitalter eines Amiga 500 versetzt, sind in der Regel der Garant zum Erfolg und zum Gewinn einer Meisterschaft welche nicht bei einer Rallye entschieden wird!

Wie im falschen Film musste sich zu  Beginn der Rallye Jasmin Noll vorgekommen sein.

Welche Worte sie ihren Piloten vor Beginn der Rallye suggerierte ist nicht überliefert, Fredi begann jedenfalls sensationell, was sich in Top Ten Gesamtzeiten noch vor seinem Teamkollegen Alois Handler widerspiegelte.

Jener war aber nicht aus der Ruhe zu bringen, blickte zum Himmel (eher wegen dem Wetter, als dem Glauben) und peilte zum Ende der Rallye den dritten Platz in der DIV.II an.

Jenny Hofstädter bei ihrer Heimrallye speziell motiviert, peitschte ihren Fahrer zur Höchstleistungen im Hügelland!

Martin Wurm, haderte mit der Traktion des Volvos und der Topographie der Sonderprüfungen, welche dem Elch nicht unbedingt zu Gute kamen.

Bekam aber vom staunenden Publikum Szenenapplaus, als er den Volvo durch die engsten Unterführungen trieb, als würde man versuchen ein Abschleppseil in ein Nadelöhr zu fädeln....

Das interne Zeitenrechnen der MCL'er wurde nach der zweiten Sonderprüfung kurzeitig schwierig, da Michi Böhm am Rundkurs abgewunken wurde und erst nach SP 4 eine gerechnete Zeit bekam, Grund war ein in die Sonderprüfung gefahrener privater PKW.

Dieses Problem scheinen bei dieser Rallye MCL 68 Piloten anzuziehen, musste doch Martin Schenk einst einen privat PKW auf einer Sonderprüfung überholen und genau an der selben Stelle im zweiten Umlauf einen Radfahrer ausweichen...

Mit drei MCL Piloten unter den ersten 12 ging man in die Nachtruhe.

Der Morgen des zweiten Tages, brachte das übliche wechselhafte Wetter und die daraus resultierenden wechselhaften Gemütszustände der Piloten.

Das MCL Quintett ließ sich auch dadurch nicht aus der Ruhe bringen und schloss nahtlos an die Leistungen des Vortags an.

Michi Böhm, hatte auf Geheiß seiner Beifahrerin seine Gönnerlaune wieder weggepackt und zog an der Spitze der 2wd Wertung auf und davon.


Eine schnelle und gleichzeitig entspannt kontrollierte Fahrt, veranlasste die Beifahrerin gemeinsam mit Mechaniker Grafix zur Überlegung das Beifahrergestühl in den Ruhemodus zu positionieren!


Alois Handler hatte die Rangordnung wieder hergestellt und war einen Hauch schneller unterwegs als Fredi Leitner!

Fredi schlug aber im Zehntel Bereich wieder zurück...und das bereits am Vormittag...Gerüchten zufolge hat Frau Noll die Uhr im Rallyeauto einfach um drei Stunden vorgestellt!

Das speziell in der DIV II heuer der MCL 68 eine Macht ist, hatten nun auch die Gegner bemerkt und speziell die Fahrer mit dem Blitz erhöhten das Tempo um Druck zu machen, was aber nicht unbedingt immer gut ausging....

Während sich ringsum dramatische Szenen und zahlreiche Kaltblechverformungen zutrugen, hielten die MCL 68 Piloten an ihren Marschrouten fest.

Kein Take off vor Böhm und Leitner:

Sowohl Michael Böhm als auch Fredi Leitner hatten unliebsamen Querverkehr in Form von Federvieh!

An denkbar ungünstigsten weil schmalen Stellen querten jeweils Vögel die Strecke ohne sich leider zum lebensrettenden Take off zu entschließen.

Trotz Rücksichtnahme und Ausweichversuche mussten leider beide der Tiere Federn lassen...

Bei Fredi Leitner kamen auf den Sonderprüfungen 8 und 9 laut eigener Aussage noch einige weitere "big Moments" dazu!

Auch ein zwar rücksichtsvoller aber auf Grund der Enge schwer zu überholender Konkurrent kostete am langen Rundkurs etwas Zeit!

Michi dominierte nach wie vor seine Klasse und hatte als der gewohnt faire Teamplayer auch Zeit, sofort im sozialen Netzwerk seinem Teamkollegen Neubauer nach dessen Aus an einem Baum beizustehen!

Alois Handler manifestierte sicj zwischenzeitlich in den Top Ten und war naturgemäß mehr als zufrieden.

Jenny Hofstädter gepusht von zahlreichen Fans an der Strecke, gab diese Euphorie an ihren Fahrer weiter und suggerierte ihn "Pedal to the metal"!

Die Suggestion zeigte erfolgt und spiegelte im sich in Gesamtplatz 26 wieder!

Martin Wurm /Karin Cerny waren nach wie vor eben auf Grund der Topographie dieser Rallye und der fehlenden Konkurrenz  nicht im Stande das Ergebnis von Rebenland zu wiederholen, glänzten aber mit einer zuverlässigen Performance!

Dramatische letzte Sonderprüfung für Michi Böhm

Glaubte man alles schon in trocken Tüchern, zerbrach auf der letzten Sonderprüfung eine Felge auf Grund einer Feindberührung am Swift.

Man verlor drei Minuten schaffte es aber dank Michels Routine und der beruhigenden Worte der rechten Seite noch ins Ziel.

Der erste Platz in der DIV. II ging zwar verloren, man muss aber kein Prophet sein um festzustellen, dass die Punkte dieser Rallye ein großes Gewicht in der Jahresendabrechnung haben werden.

Das Peugeot Duo kam sensationelle auf den Rängen 13. und 14. Gesamt ins Ziel, wo durch auch hier die Marschrouten erfüllt wurden.

Jenny Hofstädter peitsche (hoffentlich nur symbolisch) ihren Fahrer Mike König zu Gesamtrang 25 und den 2. Klassenplatz.

Auch Martin Wurm machte wieder wichtige Punkte in der Pokalwertung und sieht gemeinsam mit Beifahrerin Karin Cerny der Schneebergland Rallye entgegen, denn diese sollte dem Elch wesentlich besser liegen!

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Mit dem Reifen platzte auch Böhms Traum vom Sieg

Michael Böhm und Copilotin Katrin Becker hatten die Wechselland-Rallye schon im Sack, doch auf der letzten SP ließ sie das Glück im Stich – Platz 2

Das Glück und Michael Böhm finden heuer einfach nicht zueinander. Nach zwei Ausfällen in den letzten zwei Rallyes, verhinderte bei der Wechselland-Rallye in Pinggau ein Reifenschaden auf der allerletzten Sonderprüfung den bereits sicher geglaubten Sieg des 2WD-Staatsmeisters. Am Ende reichte es dadurch nur zu Platz zwei in der Division II. Kleiner Trost, trotz allem Ärger: Auch mit 18 Meisterschaftspunkten konnte der Anschluss an die Spitze in der Gesamtwertung gefunden werden!

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Der vierte Meisterschaftslauf der Saison in Pinggau, den Michael Böhm mit seiner deutschen Copilotin Katrin Becker in den letzten zwei Jahren jeweils gewinnen konnte, begann gar nicht so gut für das Suzuki-Duo. Vor allem, weil insbesondere am ersten Tag der Rallye Böhms schärfster Gegner schlicht Böhm hieß. „Das war schon sagenhaft, was ich da für einen Topfen zusammengefahren bin. Da bin ich nicht nur mit dem falschen Fuß, sondern offensichtlich mit einem komplett falschen Körper aufgestanden. Dass uns auch noch der einsetzende Regen das Setup am Suzuki Swift S1600 zunichte gemacht hat, hat’s dann auch nicht unbedingt leichter gemacht.“ In staatsmeisterlicher Manier jedoch nahm Böhm den Kampf gegen sich selbst und alles andere auf, um diesen unter Mithilfe der stets die Ruhe bewahrenden Katrin Becker nach und nach zu gewinnen.

Vor allem am zweiten Tag überwog dann endlich wieder die gewohnte Präzision im Hause Böhm. „Da haben wir keinen einzigen nennenswerten Fehler gemacht, und der Suzuki Swift S1600 war wieder jener verlässliche Partner, den wir kennen“, freute sich der Niederösterreicher kurz vor Schluss nach zehn gewonnenen von bis dahin elf gefahrenen Sonderprüfungen und über einer Minute Vorsprung – zu früh, denn Böhms fehlender Freund namens Glück beschloss, ihn wie heuer  schon mehrmals auch im Finale der Wechselland-Rallye im Stich zu lassen! Böhm: „Wir haben noch versucht, ohne Radwechsel, der noch länger gedauert hätte, ins Ziel zu kommen, der Zeitverlust war am Ende trotzdem zuviel.“

 Wechselland-Rallye, Endstand Division II: 1. Daniel Wollinger/Bernhard Holzer (Opel Adam) 1:39:03,9 Std., 2. Michael Böhm/Katrin Becker (Suzuki Swift S1600) +2:10,0 Min., 3. Gerhard Aigner/Richard Gollatsch(Opel Corsa OPC) +3:17,2 Min.

Zwischenstand in der Rallye-Staatsmeisterschaft, Division II: 1. Kristof Klausz (Ung) 52 Punkte, 2. Aleks Humar (Slo) 43, 3. Michael Böhm 41.  

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GP Racing - die Volvos sind wieder los

Elchauftrieb beim österreichischen Stock Car Cup

Stock Car - was ist das??

Einfach ausgedrückt, die derzeit wohl unkomplizierteste und konkurrenzlos günstigste Möglichkeit legalen Motorsport zu betreiben.

Im englischsprachigen Raum bezeichnet der Begriff ursprünglich Autorennen mit Serienfahrzeugen. Der englische Begriff „Stock“ bedeutet Lager, sodass „Stock Car“ so viel wie „Auto aus dem Lager“ bedeutet, also eben Serienfahrzeuge bezeichnet.

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Verbreitet ist diese Rennsportart insbesondere in den USA, Kanada, Neuseeland Australien. Im europäischen Traum sind England und Holland Hochburgen. Die Rennen werden überwiegend auf ovalen Bahnen mit festem oder losem Untergrund ausgetragen, welche ca. 400 Meter lang sind. Hierbei sind sechs bis zwölf Fahrzeuge pro Rennen auf der Strecke.

Die Fahrzeuge müssen den höchstmöglichen Sicherheitsstandards entsprechen. So ist ein Überrollkäfig im Wagen unverzichtbar, da ein Überschlagen oder Drehen nicht ausgeschlossen ist.

Organisiert vom  Rallyeweltmeister Manfred Stohl gibt es in Österreich primär zwei Fahrzeugtypen die zum Einsatz kommen.

Die so genannten F2 -Boliden, Fahrzeuge bestehend aus einem Gitterrohrahmen und einen Ford Pinto Einheitsmotor, ausgestattet mit Heckantrieb und rund 180PS

Sowie die extrem beliebten Saloon Cars.

Dies sind herkömmliche PKW, welche dem technischen Stock Car Reglement entsprechen müssen.

Elchauftrieb im Stock Car

Georg Gschwandners GP Racing GmbH, hat hier eine Fusion gefunden, die genau auf das Firmenmotto vom leistbaren Motorsport zutrifft.

Nach einem Versuch im letzten Rennen der Saison, wurde für das erste Rennen der Saison 2014 bereits eine eigene Volvowertung installiert.

Beim Publikum sind ja die quergetriebenen schwedischen Ziegeln bereits in der Rallyeszene extrem gut angekommen.

Eine mindestens ebenso große Begeisterung erfuhren die Elchjünger bei ihren ersten Gehversuchen im Stock Car.

Jene wurden gleich mit Vorlaufsiegen in den ersten Rennen belohnt.

Weniger begeistert war die Konkurrenz auf der Strecke, da sich der heckgetriebene Volvo naturgemäß sehr leicht quer durch die Kurven des Oval zirkeln lässt, bissen sich viele der meist frontangetriebenen Konkurrenten im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne sprich Kotflügel und Halbachsen am Elch aus.

Ein erlaubtes Anklopfen am quergestellten Vovlo, bedeutete beispielsweise im ersten Rennen für einen Volvo eine mittlere Delle in der hinteren Seitenwand, der anklopfende Honda Civic allerdings kam am Gabelstabler zurück ins Fahrerlager...

Um einer aufkeimenden Missstimmung entgegenzuwirken und dem Publikum fairen Sport bieten zu können, verständigte man sich mit den Organisatoren darauf, ab einer Zahl von sieben Volvos im Rahmen der Renntage eigene Volvoläufe durchzuführen.

Volvo Stock Cup powered by Motor&More

Die GP Racing GmbH hob darauf hin den Volvo Stock Cup aus der Taufe.

Ein Mietvolvo kostet pro Rennen ab € 450

Will man einen ein fixfertig aufgebauten Wagen sein Eigen nennen, kommt man mit

1.800 aus.

Mietet man einen Stock Elch, so wird bei einem eventuellen Ankauf 90% der Miete vom Kaufpreis abgezogen.

Selbstverständlich kümmert sich das Team rund um Georg Gschwandner auch am Renntag um alle servicetechnischen Belange und um die Ersatzeilversorgung, sowie auf Wunsch auch um die Transport und Lagerlogisitk der "Stock Elchs" zwischen den Veranstaltungen.

Selbstversuch beim Stock Car Schnuppertrainingstag

Wer nun Lust bekommen hat, dieses sensationell günstige Motorsportspektakel am eigenen Leib zu erfahren, bucht für den nächsten Stock Car Schnuppertrainingstag und erhält dank Motor&More beim Kauf von 2 Blöcken einen dritten Block gratis dazu.

Ein Block kostet € 20, Voranmeldung unbedingt erforderlich!

Auch Incentivesveranstaltungen möglich

Ebenso stellen wir Fahrzeuge für Gruppen oder Firmen zu Verfügung, hier sind unendlich viele Varianten möglich um ihren Freunden, Kollegen, Geschäftspartnern, etc. unvergessene Rennmomente zu schenken!

Termine und weitere Infos unter www.gpracing.at, oder office@gpracing.at

Die Daten:

Volvo Stock Car:

2,3 Liter Motor

Ca. 131 PS

Apollo Einheitsreifen 15 Zoll

Heckantrieb:

Mietpreis ab € 450 pro Rennen

Neu aufgebauter Stock Car Volvo € 1.800

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Der MCL 68 bei der Lavanttal Rallye

Die Stunde des Alois Handler

Auch bei der vierten österreichischen Rallye 2014 standen wiederum drei Fahrer aus den Reihen des MCL 68 am Start.
Michael Böhm haderte noch immer an dem seiner Aussage nach völlig unnötigen Eigenfehler bei der Rebenland Rallye.
Das Löwenquartett Handler / Scherz sowie Leitner / Noll waren schwer motiviert und wollten im südlichsten Bundesland weiter an ihren für 2014 vorgegebenen Marschrouten festhalten.

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Leitner hat sich ja bekanntlich den Sieg im OSK Pokal P1 zur Aufgabe gemacht und Alois Handler würde gerne den dritten Platz in der Endabrechnung der DIV II Staatsmeisterschaft  belegen.

Der erste Tag verlief für das MCL Trio absolut nach Plan.

Michael Böhm belegte Platz 2 in der Division II ohne unnötige Attacken zu reiten, sollte doch der Erstplatzierte im weiteren Verlauf der Saison eher nicht mehr in Österreich an den Start gehen.

Fredi Leitner gab im ersten Regrouping an, wie (fast) immer den Beginn verschlafen zu haben und gelobte sogleich Besserung für den zweiten Durchgang.

Sensationellerweise war er dann tatsächlich bei Dunkelheit um 25 Sekunden schneller.

Der Herr Chauffeur lobte den perfekten Schrieb und die perfekte Ansage der charmanten rechten Hälfte im 206er Löwen.

Trotzdem überlegt die technische Abteilung des Peugeot Tasch Rallye Team, einen zusätzlichen Tönungsstreifen im Gesichtsfeld des Fahrers homologieren zu lassen, um Fredi quasi den nicht so geliebten "Rallyemorgen" ersparen zu können und ihm die schnelle Nacht suggerieren zu können...

Der wie gewohnt lockere aber gleichzeitig messerscharf analytische Alois Handler beendete Tag 1 nur rund 15 Sekunden hinter den zweitbesten Österreicher in der DIVII.

Auch hier stimmte die Marschroute perfekt.

Im wetterleuchteten Gesicht erkannte man jedoch den Gedanken für den nächsten Tag, eine Revidierung der Marschroute nach oben vorzunehmen....

Der zweite Tag begann für Michi Böhm denkbar schlecht, ein Schaden im Schaltmechanismus des sequentiellen Getriebes veranlasste dem Piloten den Gang manuell über die geöffnete Motorhaube einzulegen.

Drei Minuten gingen somit ebenso wie der angepeilte Sieg in der DIVII verloren.

Am Start der SP 7  ging dann völlig unerwartet das Aggregat vom leitnerschen 206er aus.

Alle Improvisationskunst half nichts der Wagen blieb stumm.

Später sollte sich herausstellen, dass die Einheit der Zündspule ihren Dienst quittiert hatte.

Die bis dahin tadellose Leistung blieb also unbelohnt.

Auf SP 10 erwischte es auch Michael Böhm.

Gott sei dank an einer eher langsameren Stelle, verließ ein Vorderrad seinen angestammten Platz, welches ebenfalls das unabwendbare Aus bedeutete.

Jetzt kam die Stunde des Alois Handler, mit der Bürde die MCL 68 Fahnen alleine hochhalten zu müssen und vom Beifahrer Andreas Scherz dementsprechend gepusht, setzte er zum Angriff auf die österreichische DIVII Führung bei dieser Rallye an.

Mit einem Husarenritt auf der letzten Sonderprüfung, fing er noch den bis dato führenden Gerhard Aigner im Opel Corsa OPC ab und beendete diese Rallye als bester Österreicher in der DIV.II

Es ist nach dem dritten Meisterschaftslauf zwar noch etwas früh um Rechenbeispiele anzustellen, doch scheint gewiss, dass man nun mit Michael Böhm und Alois Handler zwei heiße Eisen den Staatsmeisterschaftstitel der DIV II betreffend im Feuer hat.

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Erst Pech und dann kein Glück

Michael Böhm und Katrin Becker verloren bei der Lavanttal-Rallye nicht nur ein Rad, sondern dadurch auch wertvolle Punkte in der Division II

Dass die Lavanttal-Rallye 2014 so ganz und gar nicht nach den eigenen Vorstellungen gelaufen ist, weiß Michael Böhm selber. Seine treffende Analyse: „Es gibt so Tage, da wäre man am besten im Bett geblieben, hier waren es solche.“

Bis zu dieser Aussage des regierenden 2WD-Staatsmeisters ist freilich einiges passiert. „Zuerst habe ich nicht ganz in die Rallye gefunden. Der Unfall vom Rebenland ist doch stärker im Kopf verankert gewesen, als ich das vorweg angenommen hatte.

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.“ Doch just als die für schnelle Zeiten erforderliche Lockerheit die unerwünschte Verkrampfung abzulösen schien, begann der ebenso wenig zur Rallye eingeladene Defektteufel im Suzuki-Team Regie zu führen. Böhm: „Es war wie verhext. Sobald wir halbwegs auf Touren gekommen sind, hat uns was Unvorhergesehenes gebremst.“ Beispiele: Nach einer Bestzeit auf SP sieben, brach am Suzuki S1600 das Schaltgestänge. Böhm: „Leider gerade in einem Stadium, als das Getriebe auf Neutral gestanden ist. Ich habe deshalb versucht, über den Motor von vorne manuell einen Gang einzulegen, was mir auch gelungen ist. Aber leider haben wir bei dieser Aktion über drei Minuten an Zeit verloren.“

Auf die erfolgreiche Reparatur im Service, folgte eine neuerliche Bestzeit auf SP neun, ehe der nächste Rückschlag das endgültige Aus bedeutete. Böhm: „Als ich nach einer leichten Linkskurve hinausbeschleunigen wollte, ist plötzlich das linke Vorderrad weggeknickt. Zum Glück war das eine relativ langsame Passage. Wenn uns das ein paar hundert Meter vorher bei vollem Speed passiert, geht’s schlimm aus.“

So gesehen ist die Tatsache, dass keine Meisterschaftspunkte aus Kärnten mitgenommen werden können, das noch geringere, wenn auch nicht wünschenswerte Malheur. Jetzt gilt es, die Ursache für den abrupten Radverlust zu finden. Teamchef Max Zellhofer schickt seine Mechaniker auf die Suche, schließt „auch einen Folgeschaden aus dem Rebenland-Crash nicht aus“.

In der Meisterschaft ist Böhm nun Dritter, zwei Streichresultate sind weg. Es gibt eben Tage, da wäre man lieber im Bett geblieben. Trotzdem boten Böhm/Becker eine tolle Leistung und hätten, wenn das Rad dran geblieben wäre auch die 2WD Wertung gewonnen. Aber "wenn und hätte" gibt’s im Motorsport eben nicht.

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Mit frischem Mut zu neuen Taten

Michael Böhm hat nach seinem Unfall im Rebenland seine Schlagkraft wiedergefunden. Im Lavanttal wird der Sieg in der Division II angepeilt.
Der erste Schreck ist verflogen.

Nachdem das Suzuki-Duo Michael Böhm und Katrin Becker bei der abgelaufenen Rebenland-Rallye den möglichen Siegerkranz gegen schmerzhafte Prellungen eingetauscht hatte, stehen die Vorbereitungen auf die kommende Lavanttal-Rallye am 11./12. April schon wieder im Vordergrund.

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„Laut Teamchef Max Zellhofer sind am Auto zum Glück keine technischen Teile beschädigt. Sprich, Getriebe und Motor sind okay. Alles andere ist Spenglerarbeit, und die sind schon fest dabei, die Karosserie wieder ansehnlich zu machen“, erzählt Böhm. „Ich habe mir die Situation vor dem Ausritt noch sehr oft am Computer analysiert. Es war ein Blackout von mir. Ich habe die Ansage von Katrin einfach nicht wahrgenommen. Und zusätzlich dürfte ich auch einen kleinen Fehler im Schrieb gemacht haben. Daran werde ich mit Katrin in Zukunft noch besser arbeiten.“ Egal, vorbei, abgehakt, vergessen – denn die Zukunft liegt im Lavanttal und in der Verteidigung des Meistertitels!

Beim dritten Rallye-Staatsmeisterschaftslauf der Saison in Wolfsberg beginnt das Spiel um Sieg und Titel für die Suzuki-1600-Crew von vorne, nur mit dem Unterschied, dass mit dem Rebenland-Fauxpas ein Streichresultat nun weg ist und ein bereits zweites im erst dritten Lauf relativ fatal wäre. Michael Böhm: „Dessen bin ich mir bewusst, und die Aufgabe wird dadurch nicht leichter, aber wenn ich mich davon nervös machen lassen würde, dann müsste ich mit sofortiger Wirkung meine Karriere beenden.“ Dafür ist der Fast-Vierziger jedoch erstens zu jung und zweitens zu erfolgreich. Die Verteidigung des Staatsmeistertitels ist noch immer erstes Ziel in der noch fast frischen Saison. Und da kommt das Lavanttal gerade recht. „Eine wunderschöne Rallye, bei der ich mich immer sehr wohl gefühlt habe. Letztes Jahr haben wir dort einen sehr guten zweiten Platz geholt. Den wollen wir heuer noch toppen. Jetzt heißt es eben noch genauer  zu arbeiten und sich noch besser vorzubereiten. “ Die größte Gefahr scheint dabei gar nicht vom überraschend in der Meisterschaft führenden Ungarn Kristof Klausz, sondern vom schnellen Slowenen Aleks Humar auszugehen. Der Renault-Clio-Pilot hat im Rebenland gewonnen. Allerdings erst, als Michael Böhm offensichtlich vor lauter Vorfreude auf den bereits in der Tasche geglaubten Sieg sein Gehör im Service liegen gelassen hatte.  

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MCL 68 Rebenland Rallye 2014

Fast nostalgische Gefühle kamen hoch, als man am Donnerstag Abend den Serviceplatz bezog.
Anders als sterile Servicebereiche, wurde in Leutschach das Service über dem ganzen Ort verteilt.
Die unter der Bewerbung des MCL 68 startenden Teams Handler / Scherz, Leitner / Noll und Wurm / Cerny bezogen ihre Serviceplätze im Innenhof der Hauptschule.

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Das ganze Wochenende stand bei den genannten Teams eigentlich unter dem Motto der gemeinsamen Gemütlichkeit.

Dies kam auch im ausschweifenden Erfahrungsaustausch und sonstiger humorvoller Spitzfindigkeiten zwischen allen Mechanikern und Fahrer und natürlich innen zum Vorschein - MCL 68 like it is!

Am Freitag Nachmittag begann dann endlich die Rallye.

Speziell Fredi Leitner erklärte wirtschaftlich blumig warum die Rallye ruhig früher beginnen hätte können.

Der Kernpunkt seiner Aussage wurde dann aber als Absicht eben früher beim Wirten sitzen zu können enttarnt.

Nach den ersten beiden Sonderprüfungen war Michi Böhm führender der 2wd.

Im MCL Headquarter verlautbarte Fredi, er war noch nicht ganz im Fahren und gelobte Besserung.

 

 

 

 

 

Alois Handler und der nach zweieinhalb Jahren Rallyeabstinenz zurückgekehrte Martin Wurm waren hingegen sehr zufrieden.

Bereits kurze Zeit später ging der erste Notruf bei der MCL 68 Mission Control ein.

Der glänzend aufgelegte Alois Handler, mutete dem Federweg seines 207er etwas zu viel zu, dadurch kam es zu einer Feindberührung der Kühleraufhängung mit rebenländischen Asphalt, dieser Kontakt reichte um den Kühler so außer Form zu bringen, dass selbiger sich seines Inhaltes entledigte.

Der Wagen kam nach improvisierter Wasserzufuhr mittels eines aufgetriebenen Kübels später selbst in das Service zurück und wurde für den Re-Start fertig gemacht.

Böhm, Leitner und Wurm erlebten einen unaufregenden Freitag Abend.

Der blaue Schwede von Martin Wurm bekam einige technische Appetitanreger, welche sich in einer gefälligen Leistungskurve widerspiegelten,

Die quasi auf Elchbeifahrergestühle programmierte Karin Cerny, stellte ihrem neuen Chauffeur daher auch ein zufriedenes Zeugnis aus.

Der zweite Tag begann mit einem Paukenschlag, Michi Böhm war auf der ersten sehr kurzen SP nach eigener Aussage kurz unkonzentriert und überhörte eine Ansage seiner souveränen rechten Seite.

Die angesagte Linkskurve war nicht andeutungsweise in dementsprechenden Winkel zu durchfahren.

Der quirlige Japaner schoss samt Besatzung in einem Weingarten, welcher leider Gottes nicht mit traditionellen Weinstockhaltern aus alten Holz sondern einer neuen Version aus Alu mit teilweisen Betonfundamenten bestand(...).

Der Suzuki brachte den ersten Rebstock unbeeindruckt zu Fall, selbiger flog aber ebenso unbeeindruckt in die Windschutzscheibe und zerstörte diese vollständig, fand aber gottlob nicht den Weg in das Wageninnere.

An weiteren Reben blieben doch massiv Weichteile des Suzukis zurück.

Michi und Kartin blieben Gott sei dank unverletzt, mussten aber aufgeben.

Fredi Leitner fand seinen Rhythmus wieder und spulte sein Programm souverän ab.

Selbiges galt für die Besatzung des Schwedenschiffes.

Alois Handler, mutierte zum motorisierten Billardspieler, sagte er doch im Vorhinein an, wann er wo welchen Gegner auf der Zeitenliste versenken werde(...).

Das extrem lange Mittagsservice wurde dazu genutzt eine Cateringfusion aller verbliebenen MCL68 Teams zu installieren, welche im Verzehr von Nudelsalat, sowie auf der Weide aufgewachsenen grillfähigen Köstlichkeiten gipfelte.

Jasmin Noll war mit der Performance ihres Chauffeurs durchaus zufrieden und absolvierte die Maxiversion eines Powernappings, Zitat nach dem Erwachen "ich bin tiefenentspannt" .

Die Schwedenschiffbesatzung strahle ebenso zufrieden mit der Sonne um die Wette, lag man bereits unter den ersten vierzig und damit voll im Plansoll.

Am Nachmittag war wieder einmal Leitnertime.

Fredi trieb den 206er Löwen auf maximalen Anschlag über die Sonderprüfungen, was die zuvor erwähnte Tiefenentspannung von Jasmin plötzlich in eine Anspannung mit ebenfalls maximalen Anschlag wandelte.

Die Attacke war aber sowohl ein optischer als auch zeitenmässiger Leckerbissen.

Auch Alois Handler fuhr mit dem Messer zwischen die Zähne und motiviert bis in die Haarspitzen (bei ihm geht das ja...) um sein selbst auferlegtes Plansoll zu erreichen.

Martin Wurm war phasenweise schneller als ein Porsche 911, da im Service auch kaum Abnutzungserscheinungen der Bremsbeläge zu erkennen waren, konstatierte man, das mittlere Pedal sei wohl nur deswegen verbaut, um bei der technischen Abnahme nicht unnötig aufzufallen...

 

 

 

 

 

 

Im Endlassement erreichten:

Fredi und Jasmin Platz 18 Gesamt, Platz 9 in der DIV II und Platz 2 im OSK Pokal P1.

Alois und Andreas Platz 20 Gesamt und Platz 10 in der DIV II

Martin und Karin Platz 33 Gesamt und Platz 2 im OSK Pokal P3.

Da bei dieser Rallye überdurchschnittlich viel Edelschrott produziert wurde, ist die allgemeine Leistung jener die das Ziel erreichten nicht hoch genug einzuschätzen.

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Kein Sieg im Rebenland

Michael Böhms anvisierte Punkte bei der Rebenland-Rallye  liegen nicht auf dem Meisterschaftskonto, sondern im Weingarten.

Immer und immer wieder drückte Michael Böhm die Return-Taste auf seinem Laptop. Immer und immer wieder ließ er die Onboard-Aufnahme über sich ergehen. Und immer und immer wieder schüttelte er den Kopf. „Das war ganz klar mein Fehler“, resümierte er den Ausfall bei der Rebenland-Rallye 2014. Mehr…
„Ich habe die auf den Punkt genau gekommene Ansage von Katrin nicht wahrgenommen, viel zu spät gebremst und dann ging’s ab“, schildert der Niederösterreicher den folgenschweren Ausrutscher auf der Sonderprüfung Poharnigberg, der ersten des zweiten Renntags. „Jetzt waren wir zwei Jahre lang fehlerfrei unterwegs, und jetzt ist halt mal was passiert, aber zum Glück sind wir unverletzt“, fand Copilotin Katrin Becker tröstende Worte, die jedoch in der ersten maßlosen Enttäuschung ebenso wenig beim unglücklichen Fahrer ankamen wie das exakte Kommando „Links drei!“ zuvor im Suzuki Swift 1600.
Dabei hatte das 2WD-Staatsmeister-Duo am ersten Tag in Leutschach eine blitzsaubere Leistung abgerufen, lag in der Division II klar in Führung und sogar auf Tuchfühlung zu den weit leistungsstärkeren S2000-Skodas von Mario Saibel und Chris Brugger. Im Gesamtklassement auf Platz sechs war eine perfekte Empfehlung für den zweiten Tag. Umso bitterer war der Ausfall. Böhm: „Ewig schade - die Punkte hätte ich mir hier nur abholen brauchen. Jetzt muss ich die Rebenland-Rallye als Streichresultat verbuchen. Und das bei einem ohnehin angespannten Budget.“ Auch Teamchef Max Zellhofer war im südsteirischen Rebenland ein geplagter Mann. Am Freitag das ebenso abrupte wie frühe Out von Hermann Neubauers Ford Fiesta S2000, am heutigen Samstag der Crash von Böhm. Zellhofer: „Das war nicht unser Wochenende. In der Ära von Zellhofer Motorsport ist das der erste Totalausfall bei einer Rallye. Da sieht man eben, wie nah Glück und Pech nebeneinander liegen. Aber was soll’s, nach jedem Tal kommt wieder ein Berg, der erklommen werden will. Das heißt also abhaken und anpacken. Unser nächster geplanter Gipfelsturm heißt ab sofort Lavanttal-Rallye!“


foto: auto-aktuelkl racing
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Der MCL 68 bei der Rebenlandrallye

Die Hochkonjunktur der aktiven Clubmitglieder des MCL 68 hält weiter an

Nach den sieben Teams beim ersten ARC Lauf der Saison, stehen auch dieses Wochenende wieder vier Teams am Start.

Zwei Piloten davon fahren zum ersten Mal unter der Flagge des MCL68.

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Einerseits der Mastermind des Peugeot Tasch Rallye Team Alois Handler mit seinem Peugeot 207, andererseits feiert der Niederösterreicher Martin Wurm nach längerer Pause ein Comeback mit seinem Volvo 940 unter dem technischen Support von GP Racing.

Als Beifahrerin bei Wurm fungiert die schwer volvovorbelastete Karin Cerny.

Ebenso stellt man mit Michael Böhm den amtierenden Staatsmeister der 2wd Klasse.

Der vierte Fahrer, ist der Neovizepräsident des MCL 68 Alfred Leitner, welcher wiederum auf seinem bewährten Peugeot 206 und dem nicht weniger bewährten technischen Support des Peugeot Tasch Rallye Team vertraut.

Sowohl durch Michael Böhm als auch durch Alfred Leitner werden seitens des

MCL 68 internationale Bande geschlossen, hören doch beide Piloten auf deutsche Frauenpower.

Bemerkenswert ist die Vielzahl der Aktiven, welcher der MCL68 heuer an den Start der Rallyes bringt.

Keiner der eben genannten, war bei den sieben Startern der Schneerosenrallye dabei!

Natürlich werden weitere Clubmitglieder sowohl im Servicebereich, als auch auf den Sonderprüfungen ihre Kameraden tatkräftig unterstützen.

Näheres über den wohl ältesten aktiven Motorsportclub Österreichs erfährt man auch unter www.mcl68.at.

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9. bis 10. Mai 2014 Bük Rallye

GP Racing als Partner der Bük Rallye macht vieles möglich!

eigene historische Wertung für Fahrzeuge bis Bj. 1990,

Das Comeback der Bük Rallye rund 20km nach der österreichisch/ungarischen Grenze, eröffnet den österreichischen Rallyefahrern neue Möglichkeiten.

Die Rallye findet auf sehr schönen Schotterstrassen statt, schnelle Passagen wechseln sich mit schönen Kurvenkombinationen ab.

GP Racing ist immer bestrebt danach, Rallyesport in vollendeter Form möglichst günstig anbieten zu können.

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Nach zahlreichen Besuche ungarischer Rallyes kommt es nun erstmals zu einer Kooperation.

Natürlich hat man sich auch bemüht eine gewisse Attraktivität zu finden, welche eben den Anreiz der Teilnahme verstärken soll.

Mit folgenden Fakten, sollte dies gelingen:

  • 11 Sonderprüfungen mit einer Gesamtlänge von 109 km feinsten Schotter!
  • Ein in der Relation dazu sensationell günstiges Nenngeld von 300 €
  • Moderne Fahrzeuge werden gemäß der ausgeschriebenen Klassen zugeteilt!
  • Teilnahme mit OSK Tageslizenz möglich!

Der große Knüller ist sicherlich eine eigene historische Wertung, welche auf den Namen Austrian Historic Rallye Challenge hört.

  • Kein Wagenpass erforderlich, das Homologationsblatt reicht.
  • Sicherheitssystem Hans ist empfohlen
  • was hierzulande unmöglich erschien, die ungarische Motorportbehörde hat ein Abkommen, welches besagt, dass die Bristish Standard zertifizierten Helme zumindest heuer in Ungarn noch gültig sind!

Bük ist ein Kurort und so wird auch im 5 Sterne Wellnesshotel eine Ermäßigung für Rallyeteilnehmer ausgehandelt.

Infos  & Anfragen richten Sie bitte an

GP Racing GmbH, Georg Gschwandner

Tel.: +43 699 1400 1771

E-Mail: office@gpracing.at

www.gpracing.at

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Böhm/Becker in der Favoritenrolle

Bei der Rebenland-Rallye die nächste Woche im südsteirischen Leutschach über die Bühne geht gilt das erfolgreiche Suzuki-Gespann Katrin Becker / Michael Böhm in der Division 2 als Siegertipp Nummer 1.

Last oder Lust? Diese Frage stellt sich für Michael Böhm vor der Rebenland-Rallye. Beim zweiten Staatsmeisterschaftslauf der Saison, der am 21./22. März in Leutschach stattfindet, gilt der 2WD-Champion als Topanwärter auf Platz eins in der Division II.

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Die Antwort des 39-jährigen Niederösterreichers: „Es überwiegt eindeutig die Freude auf die Aufgabe. Dass ich als Favorit gehandelt werde, belastet mich nicht, damit muss ich als regierender Meister umgehen können. Nachdem meine großen Rivalen vom Vorjahr, Achim Mörtl und Peter Ebner, diesmal nicht am Start sind, sehe mich ja realistischer Weise selber in dieser Rolle.“

Die diesjährige Auflage der Rebenland-Rallye deshalb als Selbstläufer zu sehen, wäre jedoch ein großer Fehler. „Ich habe vor jedem Kontrahenten Respekt, werde zwar von Beginn an versuchen, mein Programm durchzuziehen, aber auch nicht darauf vergessen, die Augen auf meine Gegner zu richten.“ Diese scheinen mit den beiden Renault-Clio-Piloten Aleks Humar aus Slowenien und Bernd Zanon aus Südtirol die gefährlichsten in der Zweiradklasse zu sein.

Böhm: „Letztes Jahr haben wir mit unserem Suzuki Swift S 1600 bei dieser tollen Rallye einen hervorragenden  sechsten Platz in der Gesamtwertung geholt. Überraschen kann uns also nichts, obwohl die Prüfungen rund um Leutschach besonders vom Tempo her wirklich sehr anspruchsvoll sind und eine große Portion Mut verlangen.“

Auf dem Beifahrersitz des im Gegensatz zu 2013 farblich neu adaptierten Suzuki Swift Sport 1600 (Böhm: „Wir wollen damit unsere Sponsoren besser hervorheben und ein noch stimmigeres Design auf die Strasse bringen“) sitzt in der Südsteiermark wie gewohnt Katrin Becker, die schon bei 2WD Sieg der Jänner Rallye angesagt hat. Die rotweißrote Doppelstaatsmeisterin in der Copiloten-Wertung feierte am vergangenen Samstag in ihrer deutschen Heimat den 33. Geburtstag. Das passende Geschenk dazu möchte sie sich freilich selbst bescheren – und zwar nächste Woche in Österreich !

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Der MCL 68 bei der Schneerosen Rallye

Ohne erkennbaren Grad einer Alkoholisierung oder sonst verbotener Substanzen, glaubte man diesen Tage aber doch an Sinnestäuschungen!

In der Sonne aalende Mechaniker und Grid Girls, sowie aus der Wiese spießende Primeln und Leberblümchen, boten ein Bild welches mit einer SCHNEEROSEN Rallye im spätwinterlichen Waldviertel so gar nichts gemein hatte.

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Frohen Mutes wurde besichtigt und spätestens da bemerkte man eine doch größere Ansammlung an Vollgaspassagen, welche den zum größten Teil in der historischen Klasse an den Start gehenden Mcl'ern eher weniger behagten.

Musste man doch schon befürchten, dass im Zuge der Vollgaspassagen der ein oder andere Kolben zu seinen Mitspielern sagen würde, "mach du weiter, ich kann nicht mehr.."

Clubplatzierungen:

1.  Norbert Tomaschek / Andreas Schmiedberger Alfa Gulia S 1600 Super

Mit der Rückkehr des angestammten Beifahrer, kehrte auch die Zuverlässigkeit des Italieners zurück.

Einzig die Notwendigkeit clubkameradschaftlicher Starthilfe am Morgen vor dem Start ließ den Adrenalinspiegel etwas steigen.

Die Mittagspause wurde bei Pasta und Kaffe im neu eingeführten MCL 68 Catering Bereich verbracht.

Sportlich wurde der Kampf - auch der MCL interne - am Nachmittag fortgesetzt, welcher in einem Sekundenkrimi zu Gunsten des Alfas gegenüber dem grünen Schwedenbomber von Martin Schenk und Jenny Hofstädter endete.

Belohnt wurde das beherzte italienische Staccato, auch durch den 30. Gesamtplatz und ersten Platz in der Klasse.

 

2. Martin Schenk / Jenny Hofstädter Volvo 940

Das exzellent im Hause Hofstädter vorbereitete Triebwerk, kombiniert mit einer recht brauchbaren Übersetzung für diese Rallye, lies eine dementsprechende notwendige Endgeschwindigkeit zu.

Eine neue Modifikation scheint nach Studium der Onboardaufnahmen ein akustischer Schaltmechanismus zu sein.

Jeder Gangwechsel wurde nach dem Motto "der Gang ist hörbar einzulegen" durchgeführt!

Bei einem Spitzabzweig bergauf, wählte man einen zu engen Radius, welcher den Böschungswinkel ein negatives Vorzeichen gab und plötzlich dachte man der Sound des grünen Schweden wird von einem Worldrallyecar synchronisiert!

Im Mittagsservice wurden die Auspuffteile wieder serienmäßig miteinander vereint, so dass Martin und Jenny am Nachmittag wie ein Uhrwerk ihr Programm abspulten, welches mit einem 2. Klassenplatz belohnt wurde.

 

3. Jürgen Hell-Mühlberger / Benjamin Manz Volvo 240 Turbo

Durch eine im Winter entstandene launige Idee, fand man sich plötzlich in einem tubobeatmenten Elch von Georg Gschwandner wieder und wurde so zu Gaststarter für den MCL 68.

Jürgen strafte alle Skeptiker, welche ihm den Umstieg vom kleinen wendigen Franzosen auf dem großen Elch nicht zutrauten Lügen.

Freilich musste es Jürgen vorkommen, als hätte man einem City Bus Fahrer der Wiener Linien für die Fahrt rund um den Stephansplatz seinen City Bus gegen einen Gelenksautobus ausgetauscht.

Doch zur Freude aller bekam das Duo vom Anfang an beste Haltungsnoten und war zeitenmässig sensationell unterwegs.

Einzig eine Chromzierleiste wurde aus "Gewichstgründen" in einer Kurve entfernt.

Auch dafür gibt es allerdings eine Entschuldigung, ist doch der quer ums Eck getriebene Kofferraum des Volvos so lang wie die Hälfte der Wagenlänge des angestammten Peugeots.

Ob das Schwedengerät überhaupt wieder aus dem Waldviertel in das Triestingtal zurückkehren wird, ist Gegenstand von Verhandlungen(....)

 

4. Georg Gschwandner / Manfred Cerny Vovlo 240 Turbo

Lange war man sich unschlüssig ob man am Turboprojekt festhalten sollte oder nicht!

Nachdem das Triebwerk im Hause Mühlberger generalüberholt wurde, entschloss man sich dem Volvo noch eine letzte Chance zu geben, sollte der Motor wieder mehr oder weniger seine Eingeweide ausspucken, wäre es das Ende der Turboära.

Da man ja bekannterweise lieber auf losem Geläuf als auf Asphalt unterwegs ist, wollte man sich auch nicht in Unkosten stürzen und eine längere Achsübersetzung verbauen.

Man dachte die "zwei drei" längeren Geraden werde man schon überstehen!

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Bereits auf der ersten SP entwickelte der Hauptbremszylinder ein gewisses Eigenleben, in dem er seinen Dienst nur nach mehrfachen guten zureden, sprich Pumpen zu Verfügung stellte.

Dementsprechend verunsichert war so mancher Abzweig eher suboptimal.

Im Laufe der Rallye verständigten sich Hauptbremszylinder und Fahrer doch auf einen Kompromiss, welches sich dann auch in wesentlich bessere Zeiten widerspiegelte.

Einzig die viel zu kurze Übersetzung mit v-max 150km/h lies bessere Zeiten nicht zu.

Das Positive überragte aber an diesem Wochenende, der Motor hält, die neu zusammengestellte Servicecrew harmoniert und der Elch bekam keinen Kratzer!

 

5. Patrick Dunkl / Claudi Bileck

Die Kücken des MCL68 brachten ihren in Orange getauchten Elch erstmals zu einem Rallyestart.

Mit der "schnellsten Farbe" aus den glanzvollen Elch Cup Zeiten, wußte man erst nach Erklärungen der Insider etwas anzufangen.

Da man üblicherweise bei seiner ersten Rallye eine Startnummer ganz am Ende des Feldes bekommt, die Historischen aber in umgekehrter Reihenfolge vor dem Modernen starteten, kam was kommen musste und so hatte man die Ehre, seine allererste Rallye gleich zu eröffnen.

Das fachkundige MCL 68 Publikum, sprach von einer Steigerung von SP zu SP.

Das speziell bei Spitzabzweigen, die kürzeste Verbindung zweier Punkte nicht unbedingt die Gerade sein muss, wurde ebenso ins Lernprogramm aufgenommen, wie auch das man ab sofort für Asphaltrallyes in Racingreifen investieren wird.

Da keine einzige Zeitstrafe zu Buche stand, wurden die im Vorfeld von Claudia so gefürchteten Zeitkontrollen offensichtlich alle richtig passiert.

Dem Service wurde auch keine unnötige Arbeit gemacht und speziell am Nachmittag war eine sehr deutliche Steigerung die Zeiten betreffend zu beobachten.

 

6. Eugen Friedl / Stefan Hofbauer Ford Escort RS 2000

Leider wurde der Aufwärtstrend welcher sich bei der Mikluas Rallye ankündigte nicht fortgesetzt.

Nach guten Zeiten auf den ersten drei Sonderprüfungen, quittierte auf der letzten Vormittagssonderprüfung der Gasseilmechanismus seinen Dienst.

 

 

 

 

7. Ewald Gartner / Stefan Fehringer Suzuki Swigt GTI

Bereits die Anreise war etwas stressig, verendete doch das Differenzial des Zugwagens Freitag früh bereits auf Höhe Korneuburg.

Eiligst wurde Ersatz beschafft und so konnte man den Tag doch noch zur Besichtigung nützen.

Nach dem ersten Service war leider auf der Verbindungsetappe mit defekter Lichtmaschine alle Mühe umsonst gewesen.

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ARC-Schneerosen-Rallye - Team Friedl-Hofbauer Historic Escort

Als ersten Lauf im neuen Jahr haben wir die ARC Schneerosen-Rallye auf Aspalt im nördlichen Waldviertel gewählt. Die gleiche Idee hatten auch 7 weitere Teams des MCL 68.  Eine kleine emotionale Komponente war auch, dass ich - als vermutlich einer der wenigen Teilnehmer - bei der letzten Ausgabe dieser Rallye 1986 !! ebenfalls am Start war (damals allerdings noch auf Lada und mit Gattin Anneliese am heißen Sitz) Damals war es auch eine echte Winterrallye mit Eis und Schnee, ganz im Gegenteil zur heurigen frühlingshaften und sonnigen Wettervorhersage. Mehr…

Die Winterpause wurde für einige Revisions- und Verbesserungsarbeiten am Escort genützt, die von der Mechaniker-Crew um Thomas Steinmayer durchgeführt wurden. Als Abschlusstest fuhr unser Team kurzerhand zum Rallyecross-Ring nach Greinbach, um verschiedene weitere Erkenntnisse unter anderem in Fahrwerksfragen für Aspalt-Rallyes zu gewinnen. Dieser Test verlief sehr zufriedenstellend und neben dem Spaß war das auch der richtige Motivationsfaktor für diese erste Rallye im heurigen Jahr.

So ging ich mit meinen mittlerweile schon gut auf mich eingestellten Co Stephan Hofbauer auch mit einem guten Gefühl an den Start. Die Sonderprüfungen 1 und 2 nützten wir zum eingewöhnen und „warmfahren“.  Auffallend war allerdings, dass der Escort auf den langen Geraden im 4. Gang (beim diesem Escort gibt es keinen fünften!) nicht auf vernünftige Drehzahlen kam. An der Doppel-Vergaseranlage dürfte sich irgend etwas zum Nachteil verstellt haben, denn nach diesen SP´s lief unter anderem auch das Standgas plötzlich mit über 3000 Umdrehungen pro Minute. Die aus dem Monit-Wegstreckenzähler ausgelesene Höchstgeschwindigkeit war mit nur 144 km/h nicht gerade berauschend für die langen Geraden. Mit den SP Zeiten waren wir nicht zufrieden. Selbstkritisch Eugen „es fehlt auch noch eine gewisse Aggressivität“ . Die Servicecrew versuchte im darauffolgenden Service das Problem mit der Vergaseranlage so gut als möglich zu beheben. Ab SP 3 war daher Attacke angesagt! Es machte auch richtig Spaß, die Ansage von Stephan war perfekt und wir waren um 14 Sekunden schneller als im ersten Durchgang. Immerhin ein kleiner Schritt, obwohl wir von der Zielvorstellung der SP Gesamtklassement-Zeiten noch weit entfernt waren. Da die Höchstgeschwindigkeit mit 149 km/h ja nur unwesentlich höher war, versuchten wir mit Einsatz einiges wett zu machen.

Auf Sonderprüfung 4 wollten wir die eingeschlagene Marschrichtung weiter vorantreiben, doch bei der Anfahrt zu einem Linksabzweig blieb plötzlich das Gaspedal in Endstellung stecken, der Motor heulte auf und so versuchte ich auf der nächsten langen Geraden bei eingelegtem Gang mit den Fußspitzen das Gaspedal zurückzuholen. Nachdem dies nicht gelang, stoppte ich die Fahrt und suchte sofort im Motorraum nach den Ursachen. Dabei musste ich feststellen, dass die Gaspedalrückholfeder offensichtlich durch Bruch verlorengegangen war. Wer mich kennt, weiß dass ich nicht so schnell aufgebe und ich fand auch mit den vorhandenen Bordmitteln eine provisorische Ersatzlösung für die Weiterfahrt. Im „Kriechtempo“ versuchten wir uns aus der SP bis zum großen Mittagsservice zu retten, leider vergeblich – ca. 200m vor dem Ziel dieser SP mussten wir endgültig aufgeben. Entsprechend groß war natürlich die Enttäuschung.

Als positiven Aspekt können wir daher nur mitnehmen, dass wir wieder weitere Erfahrungswerte gesammelt haben. Für die Zukunft hoffen wir das Vergaserproblem endlich in den Griff zu bekommen und es wird auch schon an einer Lösung gearbeitet.

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Erstes Stock Car Rennen 2014

Hallo liebe Leute!

Dem Stock Car Schnuppertag am 29.3. folgt eine Woche später am selben Ort das erste Rennen 2014!
Auto sind schon vort Ort, bezüglich MCL Aktion Eigentransport beim ersten Rennen nicht notwendig! Mehr… Weniger…

Starke Präsenz des MCL 68 bei der Schneerosen-Rallye

Das Comeback einer traditionsreichen Veranstaltung veranlasste einen ebenso traditionsreichen Motorsportclub viele seiner Aktiven zu entsenden.

Mit sieben Fahrzeugen stellt der MCL 68 bei den Historischen fast jeden zweiten Teilnehmer, ein weiteres Team nimmt den Kampf in der Gruppe H auf.

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H1: Patrick Dunkl/ Claudia Bileck Volvo 740

Ein Volvo Rallyeschnuppertag von GP Racing wurde den Gastronomenpärchen aus dem Bez. Retz zum Verhängnis.
Das Fieber lies sie nicht mehr los und so erstand man einen Volvo 740.
Die Theorie erernte man in einem Rallyetheorieseminar des MCL 68 und quasi die Feuerprobe erfährt man in der allerersten Rallye mit der allerersten Startnummer.

 

H2: Jürgen Hell-Mühlberger/ Benjamin Manz Volvo 240 Turbo

Ein Raunen ging durch die rallyeverseuchte waldviertler Gegend als man erfuhr, dass der kleine Franzose einen großen Schweden weichen muss.
Mit einem völlig neu aufgebauten Volvo 240 Turbo wird man versuchen die handelsüblichen Driftwinkel der Volvogang so gut es geht zu kopieren.

 

H4: Norbert Tomaschek / Andreas Schmiedberger Alfa Giulia Super 1600

Mit diesem wunderschönen Fahrzeug wird bewiesen, dass es "Super 1600" schon gab, als die Generation für deren Fahrzeuge dieses Kürzel heute steht nicht einmal noch der Pampasindustrie Umsatz bescherte.
Der Alfa wurde über den Winter liebevoll neu aufgebaut, inkl. Lichtergalerie, welche gerüchteweise dem Bestand der Landescheinwerfer einer Tupolew entnommen wurde.

H6: Ewald Gartner / Stefan Fehringer Suzuki Swift GTI

Beifahrer Stefan Fehringer brauchte dem Vernehmen nach nicht viel Mühe um seinen Stammfahrer zu motivieren, endlich gleich einmal zu Beginn der Saison auf Punktejagd in der Clubmeisterschaft zu gehen.
So reiht man sich munter in die Riege der MCL 68 Starter ein und freut sich auf ein entspanntes Rallyewochenende.

 


 

H9: Eugen Friedl / Stephan Hofbauer Ford Escort RS 2000

Nach einer für Fahrer und Beifahrer gleichermaßen durchwachsenen Saison 2013, welche jedoch wenigsten durch einen versöhnlichen Abschluss bei der Mikulas Rallye gekrönt wurde, stellt man sich nun der Herausforderung im Waldviertel!

Eine Kuriosität kommt zum Vorschein, ist doch Eugen Friedl sicherlich einer der wenigsten Teilnehmer im Feld, welche auch schon die Urausgabe dieser Rallye bestritten haben.


 

H11: Georg Gschwandner / Manfred Cerny Volvo 240 Turbo

Die letzte Bewährungsprobe bekommt der Volvo 240 Turbo.
Sollte die technische Zuverlässigkeit wiederum zu Wünschen übrig lassen, bedient man sich dem großen Fundus zu Hause und baut wieder einen Elch mit Saugmotor.
Jedoch wurde der Wagen im Hause Mühlberger komplett überarbeitet und sollte nun endlich einmal das halten, was er am Beginn einer Rallye immer verspricht....


H13: Reinhard Längauer / Nina Irina Wassnig Opel Ascona B

Die gute Seele des Clubs, betet auch heuer wieder im Gestühl des B-Ascona vor.
Auch hier gilt es seitens der Zuverlässigkeit gegenüber 2013 einiges gut zu machen.

 


 

30: Martin Schenk / Jenny Hofstädter Volvo 940

Der vierte Volvo im MCL68 ist der mittlerweile schon zur Legende gewordene grüne Elch, welchen Papa und Tochter Hofstädter mit viel Liebe wieder zu neuen Glanz verholfen haben.
Der mittlerweile einer der regelmäßig längst dienenden Elchtreter freut sich nach längerer Pause nun endlich wieder eine Rallye mit seiner besseren Hälfte auf der rechten Seite bestreiten zu können.





 

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Themen - Abend am 28.02.2014 - ABGESAGT!

Liebe Mitglieder,

Auf Grund zahlreicher teils kurzfristiger Absagen sowohl seitens potentieller Vortagender als auch seitens Zuhörer, sehen wir uns gezwungen den Themenclubabend am 28.2.2014 abzusagen. Mehr…

Es wäre den verbleibenden Vortagenden gegenüber unfair, wenn ihre Mühen am Freitag nicht durch zahlreiche Zuhörer und Zuseher dementsprechend honoriert würden!

Wir hoffen baldigst einen geeigneten Ersatztermin zu finden!

Achtung es wird dafür auf Grund der zu erwartenden zahlreichen Geschichten & Gschichtln der Schneerosen Rallye ein Clubabend am Freitag den 14.3.2014 eingeschoben!

Achtung dieser steht nicht im MCL Wandkalender!

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Kegelturnier MCL 68 vs. Gamma Racing 2014

Sage und schreibe 38 (in Worten achtunddreißig) Frauen und Männer folgten am 31. Jänner der Einladung zum traditionellen Kegelturnier der beiden Motorsportclubs.

Das Ziel des MCL war hochgesteckt, wollte man doch im zwölften Anlauf endlich einmal als Sieger vom Holz gehen.

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Gespielt wurde in Teams zu je vier Leuten.

Zwei verschiedene Modi waren zu bewältigen.

Zuerst je Spieler zehn Schübe welche summiert wurden, danach das beliebte Pyramidenkegeln. In Neuankömmlingen oder mit dem Kegelsport weniger Vertraute, ließen die Erklärungsversuche der Fortgeschrittenen, panische Erinnerungen an das berühmte Zapfenrechnen in der Schulzeit hochkommen, jedoch gaben schließlich alle ihr Bestes.

Dann der Moment, welcher in die Geschichtsbücher eingehen wird, wo Großmüttern und Großväter ihren Enkeln noch in vielen Jahren stolz berichten werden dabei gewesen zu sein, als wäre es gleichzusetzen mit geschichtlichen Großereignissen wie beispielsweise der Fall der Berliner Mauer, der MCL 68 schaffte das schon längst nicht mehr für möglich Gehaltene und ging im 12. Versuch tatsächlich als Sieger vom Holz.

Die individuelle Ausgeglichenheit und große Fairness zwischen beiden Clubs spiegelt die Tatsache wieder, dass die jeweils Clubbesten an diesem Abend Wolfgang Friedrich und Georg Gschwandner mit jeweils 113 Punkten für einen Sieger auf beiden Seiten sorgten.

Nicht unerwähnt darf bleiben, dass mit Helga Cerny die beste Dame mit nur einem Punkt weniger Gesamt schon Platz drei belegte und die Damenwertung souverän gewann.

Der Abend klang dann noch sehr gemütlich aus und da die beste Dame am 1.2. Geburtstag hat, gab es pünktlich um Mitternacht noch ein Ständchen.

Der Vorstand des MCL 68 bedankt sich artig, bei der Vielzahl der erschienenen Clubmitglieder und dem "gegnerischen" Club und freut sich bereits auf die Revanche 2015!

Ergebnis

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MCL68 - KEGELTURNIER - Alle Jahre alle Neune

Es ist wieder soweit, am 31. Jänner kommt es zum jährlichen Showdown zweier der in Österreich renommiertesten Motorsportclubs.

Die Mitglieder des MCL 68 treten gegen die Mitglieder des Gamma Racing zum Kegelturnier an.

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Gespielt wird im Tenniscenter Rodax in Traiskirchen, Beginn ist pünktlich um 19.00 Uhr!

Gerüchten nach bemüht sich der MCL68 noch um Legionäre.

Selbige sollten dazu dienen, die jährlich wiederkehrende Schmach in einem Erfolg umzuwandeln.

Da es aber traditionell bei diesem Turnier keine Verlierer gibt, erfreuen sich immer alle Teilnehmer einer herzlichen Siegerehrung, bei der jeder auch ein persönliches Jux -  Geschenk bekommt!

Achtung!!

Diese Juxgeschenke werden in willkürlicher Reihenfolge aus der Ansammlung der von jedem Mitglied mitgebrachten in Zeitungspapier verpackten Pakete vergeben!

Jeder Spieler sollte daher bitte ein Geschenk mitbringen!

Das Paket in Verbindung  mit dem Startgeld, ist gleichzeitig die Teilnahmeberechtigung!

Auf Euer (hoffentlich) zahlreiches Kommen freut sich

der Vorstand des MCL68

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Böhm/Becker bei der Jänner Rallye 2014

Das 2WD-Staatsmeister-Duo Michael Böhm/Katrin Becker geht auch in der kommenden Saison mit dem Suzuki Swift Super 1600 auf Titeljagd und beginnen beim Klassiker, der Jänner Rallye. Trotz harter Konkurrenz haben Michael Böhm und Katrin Becker bei der Jänner Rallye in Freistadt das Podest in der 2WD-Wertung im Visier.

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Es gibt einige Möglichkeiten. Zum Beispiel, dass Michael Böhm das ganze Jahr lang brav war und sich das Christkind dafür erkenntlich gezeigt hat. Oder Michael Böhm war nicht brav und das Christkind  ist einfach ein Rallyefan, welcher das FIA-Reifenreglement für die Jännerrrallye richtig gelesen und dementsprechend interpretiert hat.

Wie auch immer: Tatsache ist das besagtes Christkind einer auch medial hochgepushten Reifenhysterie bezüglich dem Rallye-Saisonauftakt vom 3. bis 5. Jänner in Freistadt zumindest im Hause Böhm ein Ende gesetzt hat. „Genau am 24. Dezember haben wir den Erhalt der laut Ausschreibung genehmigten Reifen für die Jännerrallye fixiert, wenn auch mit  höherem finanziellen Aufwand als geplant“, ist der Suzuki-1600-Pilot aus Niederösterreich erleichtert. Wenngleich er nicht ganz beruhigt ist. „Für eine Schneefahrbahn sind wir damit bestens gerüstet. Wie die Reifen jedoch auf Asphalt reagieren, da haben wir keinerlei Erfahrungswerte und wenn´s regnet wird es eng, denn Intermed Reifen konnten wir nicht auftreiben. Und weil die FIA verbietet, dass die Reifen nachgeschnitten werden dürfen, wird das halt irgendwie ein Glücksspiel. Aber in erster Linie bin ich einmal happy über das Geschenk.“

Auf die sportliche Herausforderung, die beim Start zur Europa- sowie auch österreichischen Meisterschaft wartet, freut sich das Duo Michael Böhm und Copilotin Katrin Becker natürlich besonders. „Ein internationaler Vergleich ist eben hochwertiger einzuschätzen als ein nationaler.“ So wartet im Mühlviertelneben dem Deutschen Wolf-Dieter Ihle im Citroen DS3, dem Slowenen Rok Turk im Peugeot 208 oder dem hochmotivierten Raffael Sulzinger aus Passau im Ford Fiesta R2 auch der aktuelle 2WD-Europameister Zoltan Bessenyey aus Ungarn im Honda Civic R3 und andere Piloten auf starken Renault Clio R3  auf Böhm. Doch dieser gibt sich kampfbereit. „Erstens habe ich nach unserem letztjährigen Aus nach technischem Defekt in SP zwei sowieso noch eine Rechnung mit der Jännerrallye offen. Zweitens glaube ich, ohne jetzt respektlos wirken zu wollen, dass wir vom Speed her mit allen unseren Gegnern mithalten können. Ein Platz auf dem Podest sollte drin sein.“ Wobei jede andere Einstellung hinsichtlich einer angestrebten Verteidigung des Staatsmeistertitels freilich unangebracht wäre.

Böhm / Becker vertrauen 2014 wieder auf das eingespielte Team von Zellhofer Motorsport , das den Suzuki S1600 für die Jänner Rallye optimal vorbereitet hat.

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Ein Auftakt nach Maß im Mühlviertel

Michael Böhm und Katrin Becker feierten bei der ERC-Jännerrallye in Freistadt einen überlegenen Sieg in der 2WD-Wertung
Die neue Rallye-Saison beginnt für das Staatsmeister-Duo Michael Böhm und Katrin Becker so wie die alte geendet hat – mit einem Erfolgserlebnis.

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Die 31. Internationale Jännerrallye 2014 kann mit einem Sieg abgehakt werden. Was hinsichtlich einer angestrebten Titelverteidigung in der österreichischen Division II insofern doppelt zählt, als keiner der zu erwartenden heimischen Konkurrenten der Suzuki-Crew in Freistadt am Start stand - also auch nicht punkten konnte.

Mit dem aktuellen 2WD-Euopameister Zoltan Bessenyey oder dem starken Tschechen Jozef Petak war die internationale Gegnerschaft beim auch zur EM zählenden Lauf im Mühlviertel trotzdem eine namhafte. Umso höher ist der Sieg einzuordnen. Böhm: „Das war eine sehr gute Vorstellung von uns und ist ein gelungener Trost für das Vorjahr, als wir hier durch einen technischen Defekt ausgefallen sind.“ Der Ungar Bessenyey ist zwar heuer am ersten Tag ebenfalls ausgeschieden, machte aber am zweiten Tag von seinem Restart-Recht Gebrauch. Böhm: „Deshalb haben wir gesehen, dass insgesamt betrachtet unser Speed höher war als seiner. Das war schon eine beruhigende Erfahrung.“

Hatte Michael Böhm seine Mitstreiter also erfreulich im Griff, so setzte ihm eine höhere Macht gewaltig zu. „Der vorherrschende Wind bereitete mir am ersten Tag sehr starke Kopfschmerzen, alle gängigen Mittel dagegen waren wirkungslos. Ich habe am Vortag vielleicht zwei Stunden geschlafen.“ Umso wacher präsentierte sich der Niederösterreicher dann im Bewerb selber. „Ich habe ständig versucht, den Schmerz auszublenden. Das ist mir dann, wenn es drauf angekommen ist, Gott sei Dank auch gelungen.“

Am zweiten Tag, als es galt, den herausgefahrenen Vorsprung nur noch ins Ziel zu bringen, war Böhms Migräne zwar weg, doch bereiteten plötzlich auftretende Technik-Probleme dem Suzuki-Piloten unerwartetes Kopfweh. Böhm meldete „kurze Aussetzer der Lichtmaschine, und auch die Kupplung ist mir zwei-, dreimal durchgefallen.“ Gegen diese allerletzte Hürde hatte jedoch die profunde Mechaniker-Crew von Zellhofer Motorsport das passende Heilmittel.

Foto - motorline.cc

Endstand in der 2WD-Wertung nach der Jännerrallye 2014:

1. Michael Böhm/ Katrin Becker            Suzuki Swift 1600         1:47:06,9 Std

2. Jozef Petak/Alena Benesova (Tch)    Renault Clio R3             +  3:08,7 Min

3..Julius Tannert/Jennifer Thielen (D)      Citroen DS3 R1            +12:59,8 Min

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