Für Markus Jaitz und seinen Co Andi Schmiedberger war ihr nun schon traditionelles Saisonfinale bei Österreichs populärster Veranstaltung – der Herbstrallye rund um Dobersberg im Waldviertel – ein gelungener Abschluss einer Saison, die für den Notfallsanitäter Jaitz aus gesundheitlichen Gründen erst mit ziemlicher Verspätung begonnen hatte.

Mit Ausnahme eines Bremsproblems am Morgen – ein Bremsnippel hatte sich gelöst, was zu starkem Bremsflüssigkeitsverlust führte – lief der Fiat Stilo JTD wieder völlig problemlos und führte das Team zu einem weiteren ungefährdeten Sieg in der Dieselklasse über ihre Markenkollegen und Dauerkonkurrenten Andreas und Silvia Fraissl, Waldviertler Lokalmatadoren.

Das nächste Abenteuer lässt diesmal nicht lange auf sich warten: Die ikonenhafte Jännerrallye (2./4. Jänner 2026) steht auf dem Programm. Eine aufgrund des üblicherweise notwendigen Reifenmaterials recht aufwändig und entsprechend unberechenbar ist. Aber:

„Ich bin dort schon zweimal gestartet. 2007 vergessen wird lieber, das war nur ein Gefallen für einen Kollegen, damit der seine Klasse voll hatte. Wir haben die Startrampe absolviert und sind dann zuschauen gefahren. 2006 war aber ganz ernsthaft und ich hatte schon dasselbe Auto wie jetzt. In der Dieselklasse waren wir gleich sieben Teams. Vier sind ins Ziel gekommen und ich war auf Platz 4. Gegen die drei Fünfer-Golf vor uns, alle vom VW-Importeur eingesetzt, hatten wir leider keine Chance. Schon deshalb, weil die etliche PS mehr hatten. Aber es war ein Abenteuer und eine Rallye, die nie enden wollte – 274 km Sonderprüfungen. Da geht man am Ende schon in den Überlebensmodus, wenn die Verhältnisse so winterlich sind wie damals. Auf Schnee hoffe ich schon, obwohl Fronttrieb natürlich kein Vorteil ist. Andererseits spielt die Leistung keine so große Rolle.“