Markus Jaitz – Zufriedenstellendes Comeback nach gesundheitsbedingter Pause

Eigentlich hatte einer der Veteranen des österreichischen Rallyesports (seine erste Rallye bestritt Markus Jaitz schon 1997) schon im Frühjahr seine Saisonpremiere zu feiern. Ein gesundheitliches Problem, das eine aufwändige Knieoperation notwendig machte, brachte aber einen Rückschlag und zwang zur Inaktivität.

Vor dem Finale zur Rallye-Staatsmeisterschaft in Krumbach in der Buckligen Welt fühlte sich Jaitz zwar noch immer nicht völlig wiederhergestellt, aber um zumindest den zweiten Tag im Rahmen der Austrian Rallye Challenge mit seinem Fiat Stilo JTD zu bestreiten, dafür reichte es schon. Es ging ja vor allem darum, wieder das Gefühl für das schnelle und gleichzeitig sichere Autofahren zu finden. Druck, mindestens ein bestimmtes Resultat zu erzielen, bestand nicht.

Trotz des am Ende betont schlechten Wetters konnten Jaitz und sein Navigator, sein langjähriger Clubkollege beim MCL 68 (Motorclub Leobersdorf) Andi Schmiedberger, problemlose acht Sonderprüfungen über rund 101 km absolvieren. Im immer wieder erfrischenden Duell mit seinen Waldviertler Fiat Stilo-Kollegen Andreas und Silvia Fraissl behielten Jaitz/Schmiedberger wie auch in der Vergangenheit fast immer die Oberhand: Fast zweieinhalb Minuten Vorsprung hatte man im Ziel zusammengekratzt.

Einen Einsatz hat Markus Jaitz in dieser Saison noch geplant: Beim inzwischen traditionellen österreichischen Rallyefinale in Dobersberg im Waldviertel, der Herbstrallye, am 10./11. Oktober.