DER MCL 68 bei der Austrian Rallye Legends – wenn rallyefahren zum Urlaub wird
(Fotocredt: Alfa Hannes Reichenpfader, Volvos in Action Harald Illmer)
Die Region rund um Admont blickt auf eine lange Rallyegeschichte zurück. Über Jahrzehnte veranstaltete die Familie Gutternigg hier die Admont Rallye als Lauf zur österreichischen Rallyestaatsmeisterschaft. Seit mittlerweile zwölf Jahren ziehen die ARBÖ Austrian Rallye Legends Fans historischer Rallyefahrzeuge aus zahlreichen europäischen Ländern in die Steiermark.
Bereits im Sommer kam es in einem launigen Sommergespräch bei einem zufälligen Treffen mit Gitti und Kurt Gutternigg, durch das MCL 68 Mitglied Ulli Kornek zum Beschluss, dass man im Herbst wieder nach Admont reisen sollte.
Große Überredungskunst bedurfte es keiner und so standen die MCL 68 Teams
Georg Gschwandner mit Ulli Kornek sowie Tobias Reischer mit Tina Garherr in ihren Rallye-Volvos am letzten Septemberwochenende wiederum am Start in Admont.
Bei sonnigem Wetter standen auch diesmal die Fahrzeuge und die Freude am Motorsport im Mittelpunkt. Die Sonderprüfungen wurden ohne Zeitnahme absolviert – statt um Bestzeiten ging es um das gemeinsame Rallyeerlebnis für Aktive und Fans.
Um das Service kümmerten sich MCL 68 Mitglied Franz Seewald und Markus Drapela.
Verstärkt wurden die beiden Teams von Norbert Tomaschek, welcher erstmals seinen Sohn Maximillian auf den Beifahrersitz im Alfa 75 setzte.
Dabei blieb es allerdings nicht, denn am zweiten Tag, wurden im Alfa teils die Plätze getauscht
Dass es so weit überhaupt kommen konnte, war auch Franz Seewald zu verdanken, denn am ersten Tag entledigte sich der Alfa seines Kühlwassers geschuldet einiger suboptimaler Umstände im Kühlkreislauf.
Gemeinsam konnte das Problem aber vor dem Start am zweiten Tag wieder behoben werden und so hatten alle drei Teams mächtig Spaß und als sich Norbert von seinem Sohn über die Sonderprüfungen chauffieren ließ, er war danach höchst angetan,
Zitat: „bist du deppat, des Lesen is ja ka Schaß“.
Die Zahl der mitreisenden Fans, samt Betreuungswohnmobil inklusive Catering war so groß, dass man im Kultlokal Traube einen eigenen Saal locker füllte.
Fazit: Es war ein wunderschöner Rallyeausflug, passend zu dem Geist der Veranstaltung wie in altern Rallyezeiten.
















